In der Leipziger Straße 187 im Stadtteil Lehnerz ist am Donnerstag, dem 1. Oktober 2026, Richtfest für das Wohnprojekt „Apart Wohnen in Lehnerz“ gefeiert worden. Dort entsteht ein Wohnheim für Studierende und Auszubildende mit insgesamt 48 Wohnplätzen. Das Bauvorhaben umfasst 20 Wohnungen in 17 Wohneinheiten, darunter 15 Wohngemeinschaften sowie zwei Ein-Zimmer-Apartments. Investor und Bauherr Marco Rausch, der gemeinsam mit seiner Familie an der Sommerbegehung teilnahm, stellte die Baumaßnahme und den aktuellen Stand der Arbeiten vor.
Auf einer Grundstücksfläche von 1.498 Quadratmetern entstehen 20 Wohnungen für Studierende und Auszubildende. 17 von ihnen sind geförderte Wohnungen, drei weitere Wohneinheiten werden frei finanziert und befinden sich im Dachgeschoss. Dazu gehört auch eine exklusive Dachgeschosswohnung (Penthouse) mit einer Wohnfläche von 136 Quadratmetern. Insgesamt umfasst die Wohnfläche des Projekts rund 1.411 Quadratmeter. Die Bruttogeschossfläche beträgt 2.076 Quadratmeter. Für das Bauvorhaben werden rund fünf Millionen Euro investiert. Insgesamt sind 18 Parkplätze vorgesehen.
Das Land Hessen unterstützt das Projekt. Die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen, die WI-Bank, ist in die Förderung eingebunden. Mit der Förderung und einer Bürgschaft der Stadt Fulda wird ein Teil der Wohnungen zu einem Quadratmeterpreis von 13,50 Euro Nettokaltmiete angeboten. Damit soll bezahlbarer Wohnraum für Studierende und Auszubildende geschaffen werden. Zusätzlich erhielt das Projekt Bundeszuschüsse der KfW.
Realisiert wird das Gebäude im Energiestandard KfW 40 und damit nach Angaben des Bauherrn in dem derzeit höchsten Energiestandard für diesen Bereich. Auf dem Dach wird eine Photovoltaikanlage installiert. Zudem verfügt das Gebäude über eine stromgeführte Heizanlage mit Wärmepumpe. Dadurch sollen die Nebenkosten niedrig gehalten werden. „Ich denke, wir liegen damit im besten Bereich, was derzeit Standard ist“, so der Bauherr.
Rausch nutzte das gestrige Richtfest zugleich, um allen am Projekt Beteiligten herzlich zu danken. Sein Dank galt unter anderem dem Stadtplanungsamt und insbesondere Stadtbaurat Daniel Schreiner (parteiunabhängig) für die konstruktiven Gespräche sowie der Stadt Fulda, die eine Bürgschaft für das Projekt übernommen hat. „Nicht jeder Investor hat das Glück, von einer Stadt oder Kommune so gut und konstruktiv begleitet zu werden, wie in diesem Fall“, sagte Rausch. Dabei verwies er mitunter auf Christian Vasters. Auch der Nachbarschaft dankte der Investor für das aufgebrachte Verständnis. Eine Baustelle dieser Größenordnung bringe zwangsläufig Lärm und Schmutz mit sich. Gerade unter diesem Aspekt seien Toleranz und Verständnis keine Selbstverständlichkeit.
Darüber hinaus richtete Rausch seinen Dank an das gesamte Planungs- und Architektenteam sowie an die beteiligten Unternehmen und die Bauleitung. Auch den zuständigen Behörden und den Mitarbeiterinnen der Wohnungsbauförderung bei der Stadt Fulda dankte er für die Unterstützung und die Begleitung der Verwaltungs- und Antragsprozesse.
Ein weiterer Dank ging an die Volksbank Lauterbach-Schlitz beziehungsweise die beteiligten Ansprechpartner des Geldinstituts. Gerade in einer für Banken und Bauprojekte herausfordernden Zeit habe das Institut an die Ideen und das Vorhaben geglaubt und die Finanzierung unterstützt. In diesem Zusammenhang hob der Investor die anwesenden Ansprechpartner namentlich hervor. Auch einem ehemaligen Firmenkundenchef der Bank, der die Entwicklung des Projekts bereits in einer frühen Phase begleitet habe, sprach er seinen persönlichen Dank aus.
Genannt wurden außerdem das Rechtsteam um Kaim Mönch, der beim Richtfest nicht anwesend war, sowie Notar Dr. Stefan Möbelsmann, der sich ebenfalls entschuldigen ließ. Für die Absicherung des Bauvorhabens bedankte sich Rausch bei der Sparkassenversicherung.
Besonders persönlich wurde der Investor beim Dank an seine Familie. Ein solches Bau- und Investitionsvorhaben lasse sich nicht allein bewältigen. Rausch dankte seinen Eltern sowie insbesondere seiner Ehefrau, Kerstin Sparre-Rausch, die nicht nur als Gesellschafterin an der Apart Wohnen in Lehnerz GmbH beteiligt sei, sondern die unternehmerischen Entscheidungen gemeinsam mit ihm trage. Wenn man gemeinsam baue, investiere und unternehmerische Entscheidungen treffe, nehme man die damit verbundenen Gedanken und Herausforderungen auch mit nach Hause und ins Wochenende, sagte Rausch.
Das Wohnprojekt wird von einem Unternehmen des Family Offices der Familie Rausch getragen. Zu diesem gehören Kerstin Sparre-Rausch, Louis Rausch, Constantin Rausch und Marco Rausch. Mit dem Neubau in Lehnerz entstehen insgesamt 48 Wohnplätze für Studierende und Auszubildende. Von den 20 Wohnungen sind 17 gefördert, während drei Wohnungen frei finanziert werden. Das Projekt verbindet damit geförderten Wohnraum mit einem energieeffizienten Neubau und einer Photovoltaikanlage sowie einer Wärmepumpe. +++
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