Bischöfe bekräftigen Kritik an AfD und warnen vor Regierungsbeteiligung

Bischof Heiner Wilmer.

Die katholischen Bischöfe in Deutschland haben ihre Kritik an der AfD zum Abschluss ihrer Herbstvollversammlung in Fulda bekräftigt. Zugleich warnten sie vor den möglichen Folgen einer Regierungsbeteiligung der Partei.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, erklärte, die AfD stelle aus seiner Sicht „die Grundwerte unseres Zusammenlebens“ infrage. Die Partei stehe damit nach Auffassung der Bischofskonferenz in einem grundlegenden Spannungsverhältnis zu den Wertvorstellungen der katholischen Kirche.

Als besonders problematisch bezeichnete der Vorsitzende den Zuspruch zur AfD unter katholischen Wählerinnen und Wählern. Es sei „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken im Osten Deutschlands eine Partei wählten, die dem christlichen Gottes- und Menschenbild „diametral widerspreche“.

Die Äußerungen erfolgten zum Abschluss der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz, die in Fulda stattfand. Die Bischöfe positionierten sich damit erneut deutlich gegenüber der AfD und ihrer politischen Ausrichtung. +++


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1 Kommentar

  1. Vorab: Es gibt keinen Gott. Es gibt nur Gottesvorstellungen ohne realen Hintergrund. Den angeblich wundertätigen Wanderprediger des Christentums hat es nicht gegeben.
    1) Die AfD ist eine verantwortungsbewusste, libertäre Partei der Bildungs- und Leistungsgesellschaft.
    2) Die politischen Positionen der AfD sind legitim und vernünftig. Ich bin auch gegen die massive Einwanderung. Sie zerstört unsere Gesellschaft. Die massive Neuverschuldung durch die Regierung Merz (CDU/CSU, SPD) ist fatal.
    ++ J. Datko – Ingenieur, Physiker – Regensburg – AfD-Stammwähler +++

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