Musikalische Zukunft gesichert: OVAG fördert neue Jungbläsergruppe im Raum Homberg

Die OVAG unterstützt den Jungbläserförderverein der evangelischen Posaunenchöre Homberg – Landrat Dr. Jens Mischak übergibt Stefan Haumann und Joachim Schmidt (von links) die entsprechende Spendenzusage. Foto: Sabine Galle-Schäfer

Seit vier Jahren beschreitet der „Jungbläserförderverein der evangelischen Posaunenchöre Homberg“ erfolgreich neue Wege in der Nachwuchsarbeit. Im kommenden Herbst plant der Verein bereits die Gründung der dritten Jungbläsergruppe, wofür jedoch dringend neue Instrumente benötigt werden. Die Kosten für die erforderlichen Trompeten und Kinderposaunen belaufen sich auf mehr als 7000 Euro. Einen erheblichen Teil dieser Summe übernimmt nun die OVAG: Landrat Dr. Jens Mischak konnte den Vereinsvertretern Stefan Haumann und Joachim Schmidt im Kreishaus in Lauterbach eine Zuwendung in Höhe von 3000 Euro überreichen.

Landrat Dr. Jens Mischak würdigte das Engagement des Vereins ausdrücklich. Er lobte, dass die Verantwortlichen junge Menschen an die Musik heranführen, ihnen ein kreatives Hobby bieten und damit gleichzeitig den Fortbestand der einzelnen Posaunenchöre im Raum Homberg sichern. Diese Anerkennung unterstreicht die Bedeutung der gemeinsamen Anstrengungen für die kulturelle Landschaft der Region.

Der Hintergrund für die Gründung des Fördervereins im Jahr 2022 war die Erkenntnis, dass die bisherige Struktur der Nachwuchsarbeit optimiert werden musste. Stefan Haumann erinnerte daran, dass früher jeder Verein isoliert agierte und die wenigen Anfänger selbst ausbildete, wobei diese oft schnell die Lust verloren. Um dies zu ändern, stellte man die Ausbildung auf neue Beine und kümmert sich seither zentral um die Jungbläser aus den verschiedenen Chören. Das Konzept geht auf: Während der erste Kurs 20 Nachwuchsmusiker verzeichnete, waren es im zweiten Durchgang 14. Erfreulicherweise sind auch nach der ersten Phase immer noch mehr als die Hälfte der Teilnehmer dabei, was eine sehr positive Bilanz darstellt.

Für die nun geplante dritte Gruppe, die gezielt ab November Grundschüler im Homberger Bereich ansprechen soll, fehlen dem Verein die finanziellen Mittel für die Instrumentenanschaffung. Da sich die Arbeit des Vereins ausschließlich über Spenden finanziert und allein im ersten Ausbildungsjahr Kosten von 20.000 Euro für den notwendigen Einzelunterricht anfallen, übersteigen die Ausgaben die eigenen Möglichkeiten bei Weitem. Stefan Haumann betonte daher, dass fördernde Mitglieder ausdrücklich willkommen sind, um die musikalische Zukunft der jungen Bläser auch langfristig zu gewährleisten. +++


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