Ferienbetreuung an der Dieffenbach-Schule: Vogelsbergkreis zieht positive Bilanz der Herbstferien

Kinder tobten durch den Gruppenraum, am Tisch in der Küche nebenan wurden Äpfel geschnippelt – schließlich sollten daraus später frische Apfeltaschen entstehen. Andere malten, bastelten oder waren ganz in ihr freies Spiel vertieft: Während der hessischen Herbstferien herrschte an der Dieffenbach-Grundschule in Schlitz eine lebendige, entspannte Atmosphäre. Mittendrin machte sich der Erste Kreisbeigeordnete und Schuldezernent des Vogelsbergkreises, Patrick Krug, bei einem Vor-Ort-Besuch ein persönliches Bild vom dortigen Betreuungsangebot.

Gemeinsam mit Konrektor Chris Gohlke, Matthias Röse, dem Leiter des Amtes für schulische Bildung und Betreuung, sowie Daniela Christ aus dem Betreuungsteam ließ sich Krug von Betreuungsleiterin Maria Mentz durch die Räumlichkeiten führen. Mentz erläuterte den Gästen dabei, wie das Ferienprogramm in den Herbstferien gestaltet wurde.

„Es ist schön, unmittelbar zu erleben, wie die Ferienbetreuung hier funktioniert“, zog Schuldezernent Krug ein positives Fazit. „Man sieht sofort: Die Kinder haben einen Ort, an dem sie gemeinsam spielen, kreativ sein und eine gute Zeit verbringen können.“

In der zweiten Woche der Herbstferien waren 14 Mädchen und Jungen für das Angebot angemeldet. Zum Vergleich: Während der regulären Schulzeit werden rund 140 Kinder über den Tag verteilt betreut. „In den Ferien ist es natürlich viel ruhiger und das Arbeiten ein ganz anderes“, berichtete Leiterin Maria Mentz. „Viel Spaß miteinander haben wir aber so oder so eigentlich immer.“

Sowohl im Schulalltag als auch in den Ferienzeiten gibt es an der Grundschule einen verlässlichen Rahmen, ohne dass der Tag zu eng durchgetaktet ist. „Wir bereiten jeden Tag gemeinsam einen Nachtisch zu, bieten Kreativangebote an, lassen aber auch immer ausreichend Zeit für freies Spiel“, erklärte Mentz. Je nach Interesse konnten die Kinder basteln, malen, miteinander spielen oder bei der Zubereitung des Nachtischs mithelfen. „Uns ist wichtig, dass die Kinder gerne hierherkommen und sich wohlfühlen“, betonte Mentz. „Deshalb gehört neben den Angeboten ganz viel freie Zeit dazu. Die Kinder können selbst entscheiden, womit sie sich beschäftigen möchten.“

Für Patrick Krug war genau diese Mischung ein wesentlicher Baustein einer gelungenen Ferienbetreuung: „Kinder brauchen Raum für ihre eigenen Ideen, es muss nicht jede Minute verplant sein. Gerade das freie Spielen und das gemeinsame Tun sind wichtige Erfahrungen“, unterstrich der Schuldezernent. Zudem sei eine verlässliche Ferienbetreuung für berufstätige Eltern eine unverzichtbare Stütze, um Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren.

Seit diesem Jahr gibt es im Vogelsbergkreis zudem eine Neuerung, die Familien mehr Flexibilität bei der Organisation bietet: Findet an der eigenen Grundschule in einer Ferienzeit keine Betreuung statt, können Eltern ihre Kinder auch an einer anderen Grundschule im Kreisgebiet für das Ferienprogramm anmelden.

„Wir wissen, dass Familien in den Ferien auf verlässliche Betreuungsmöglichkeiten angewiesen sind“, so Krug. „Mit der Möglichkeit, bei Bedarf auch ein Angebot an einer anderen Grundschule zu nutzen, wollen wir berufstätige Eltern weiter unterstützen, damit sie Familie und Beruf gut miteinander kombinieren können.“ Die Anmeldung für kommende Ferienangebote erfolgt über das Online-Portal des Kreises unter vogelsbergkreis.feripro.de.

„Es sind oft die kleinen Dinge, die zeigen, ob ein Betreuungsangebot funktioniert: Kinder, die miteinander lachen, die gemeinsam Spaß haben, sich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anvertrauen und die sich hier offensichtlich wohlfühlen. Genau das habe ich bei meinem Besuch erlebt“, resümierte der Erste Kreisbeigeordnete Patrick Krug. +++


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