88 junge Menschen an der Akademie für Gesundheitsberufe begrüßt

Erster Kreisbeigeordneter Patrick Krug (Dritter von rechts) begrüßt gemeinsam mit Vertretern der Akademie für Gesundheitsberufe und des Krankenhauses die neuen Schülerinnen und Schüler, die mit ihrer dreijährigen Ausbildung zur Pflegefachkraft starten. Foto: Sabine Galle-Schäfer

Die Aula in der Vogelsberger Akademie für Gesundheitsberufe war bis auf den letzten Platz besetzt. Zum Schulstart konnten 88 Schülerinnen und Schüler begrüßt werden. Rekordverdächtig. Unterrichtet werden die jungen Menschen in drei unterschiedlichen Kursen. Ein Teil von ihnen absolviert die einjährige Ausbildung in der Altenpflegehilfe, ein anderer Teil besucht den einjährigen Krankenpflegehilfe-Kurs und 36 von ihnen starten in die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachkraft.

Sie alle haben sich für einen Beruf entschieden, „der anspruchsvoll ist, der viel Verantwortung mit sich bringt und der zugleich von großer menschlicher Bedeutung ist“, sagte der Erste Kreisbeigeordnete des Vogelsbergkreises, Patrick Krug, bei seiner Begrüßung. „Das ist heute ein ganz besonderer Tag, für Sie beginnt ein neuer Abschnitt. Sie werden viel Neues kennenlernen – in Theorie und Praxis.“

Die Ausbildung werde nach Krug nicht immer einfach sein. Es werde Tage geben, an denen man viel lernen und vielleicht auch an seine Grenzen kommen werde. Davon dürfe man sich nicht entmutigen lassen. Denn: „Sie haben sich für einen ganz besonderen Beruf entscheiden, Sie sind ganz nah dran am Menschen, Sie können den Alltag von Pflegebedürftigen besser machen“, betonte er. „Sie haben sich für einen Beruf mit Zukunft entscheiden. Die Bevölkerung wird älter und es wird mehr Pflege benötigt. Sie haben eine gute Entscheidung getroffen – auch im Hinblick auf die Ausbildung an der Vogelsberger Akademie für Gesundheitsberufe“, so Krug weiter, der den Schülerinnen und Schülern „Erfolg, Ausdauer, Zuversicht und Freude“ für ihre Ausbildung wünschte.

„Vor Ihnen liegt eine spannende, tolle – aber sicherlich auch herausfordernde Zeit. Sie werden viel Neues lernen, Menschen kennenlernen und Verantwortung übernehmen“, versprach Schulleiterin Karen Heipel. „Vertrauen Sie Ihren Fähigkeiten“, gab sie den jungen Menschen mit auf den Weg. Man müsse nicht alles von Anfang an können, eine Ausbildung bedeute auch: lernen, ausprobieren, Fehler machen, daraus lernen und immer weiter wachsen.

Pflege, so fuhr die Schulleiterin fort, „ist nicht nur ein Beruf. Pflege bedeutet Begegnung mit Menschen. Es bedeutet, für andere da zu sein, zuzuhören, zu unterstützen und manchmal auch einfach ein Lächeln zu schenken. Dafür braucht es Wissen und Können – aber genauso Menschlichkeit, Teamgeist und Freude an dem, was man tut“.

„Sie haben einen Beruf gewählt, der Zukunft hat und der mit Geld nicht zu bezahlen ist“, ergänzte Schulleitungs-Kollege Thomas Müller. Das nötige Fachwissen, das die angehenden Pflegekräfte benötigen, erhalten sie an der Vogelsberger Akademie für Gesundheitsberufe. Auf trockenem Boden wachse nichts, so Müller, „jede Pflanze braucht Wasser. Das geben wir Ihnen, damit Sie auf dem Boden der Pflege Wurzeln schlagen“. +++


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