Hahner: „Die Zufriedenheit unserer Kunden liegt uns am Herzen“

Familienbetrieb Hahner vom gleichnamigen „Edeka“-Markt punktet als Vollsortimenter mit hoher Qualität

Monika und Dieter Hahner haben ein offenes Ohr für die Wünsche und Anregungen ihrer Kunden und – sie lieben ihre Arbeit.

Künzell. Wer das 4000 Quadratmeter große Geschäft in der Eisenacher Straße in Künzell betritt, macht große Augen. In Zeiten, in denen Discounter wie Pilze aus dem Boden schießen, stellt sich der Verbrauchermarkt von Dieter und Monika Hahner wie eine Einkaufsoase für Lebensmittelenthusiasten dar. Hinter dem umfangreichen Angebot steckt das Herzblut einer ganzen Familie, die sich guten Lebensmitteln verschrieben hat.

Neben dem klassischen Sortiment eines Einkaufsmarkts ist der Einzelhändler vor allem durch die Qualität seiner Fleisch- und Wurstwaren bekannt. Dass dies nicht von ungefähr kommt, liegt in der Historie begründet. Dieter Hahner ist nämlich nicht nur selbstständiger Einzelhandelskaufmann, sondern auch Metzgermeister, ganz wie sein Vater Karl, der im Jahr 1968 gemeinsam mit Ehefrau Margarethe den Markt als kleines Ladengeschäft mit Lebensmittelhandel und Fleischereifachgeschäft gründete.

„Die Anfänge waren nicht einfach. Während mein Vater für die Herstellung der Fleisch- und Wurstwaren zuständig war, kümmerte sich meine Mutter um den Verkauf“, beschreibt Dieter Hahner den Start seiner Eltern in eine ungewisse Selbstständigkeit. Was mit einer Handvoll Mitarbeitern begonnen hat, ist mit harter Arbeit und großem Einsatz der ganzen Familie zu einem mittelständischen Betrieb mit 100 Beschäftigten gewachsen.

Eine große Stütze für den Kaufmann, der auch heute noch die hauseigene Produktion von Wurst und Fleisch betreibt, ist seine Ehefrau Monika, die schon während ihrer Schulzeit und späteren Ausbildung im Geschäft der zukünftigen Schwiegereltern mithalf. Nach der Geburt des ersten Sohnes hängte sie ihren Beruf an den Nagel und stieg in das Geschäft ihres Mannes ein. Sie machte eine Ausbildung zum Handelsfachwirt, kümmerte sich fortan um das Personal und baute den Bereich Festbelieferung und Non-food aus.

Sukzessive wurde das Warensortiment erweitert und die Verkaufsfläche durch Anbauten vergrößert. Ein Getränkehandel kam hinzu, die Filiale eines Textilhändlers hielt Einzug, und nach und nach entwickelte sich der Verbrauchermarkt zum Vollsortimenter, in dem heute 40000 Artikel und ein Bäckereifachhändler mit Mittagessenservice zu finden sind. Der größte Umbruch kam im Jahr 2004 als die Hahners nicht nur den Markt vergrößerten, sondern auch den Großhändler wechselten. Aus „Eurospar“ wurde „Edeka“-Hahner und ist es bis heute geblieben.

Nicht nur für ihre Kunden, auch für die 100 Voll- und Teilzeitkräfte ist die gelernte Pädagogin erste Ansprechpartnerin bei Wünschen oder Sorgen. „Die Kommunikation mit der Belegschaft ist in einem Familienbetrieb eine ganz andere. Man kennt die Mitarbeiter persönlich, ihre Familiensituation und meist auch die Angehörigen“, sagt die 50-Jährige. Überhaupt sei der Kontakt innerhalb der Gemeinschaft einer gewachsenen Gemeinde, der man fast ein halbes Jahrhundert angehöre, ein ganz anderer als bei Niederlassungen großer Handelsketten auf der grünen Wiese.

„Das Gemeinwohl ist uns wichtig. Wir schaffen in großem Umfang Arbeitsplätze und unterstützen Vereine, Kindergärten und Schulen. Das spielt bei Filialisten meist eine geringere Rolle. Aber es wird immer schwieriger, sich auf dem Markt zu behaupten. Ich würde mir wünschen, dass dies bei der Vergabe von freien Flächen für Discounter berücksichtigt wird, sonst werden mittelständische Familienbetriebe auf Dauer kaputt gemacht“, erklärt Monika Hahner. Dennoch lieben die Hahners ihr Tun, trotz eines Arbeitstags von meist 14 bis 16 Stunden.

Auch die beiden Söhne sind in die Fußstapfen der Eltern getreten. Maximilian (27) ist nach seiner Kaufmannslehre, diversen Fortbildungsprogrammen und beruflichen Stationen bei renommierten deutschen Einzelhändlern und im elterlichen Betrieb seit 2017 selbstständiger Kaufmann im neu gebauten „Edeka“-Markt in Weyhers. Sein jüngerer Bruder Manuel (21) macht ein duales Studium im Handelsmanagement. Das zeigt, dass die Maxime der Familie „Die Zufriedenheit unserer Kunden liegt uns am Herzen“ auch beim eigenen Nachwuchs Früchte getragen hat. +++ pm/lk

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