Frankfurt bereitet sich auf Gen-Z-Proteste vor

Vor dem angekündigten Gen-Z-Protesttag am Samstag haben zahlreiche Geschäfte in der Frankfurter Innenstadt ihre Schaufenster vorsorglich verbarrikadiert. Einige größere Handelsketten kündigten zudem an, ihre Filialen zeitweise zu schließen. Die Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit möglichen Ausschreitungen am Rande der angekündigten Demonstrationen.

Für Frankfurt sind zwei Demonstrationen angemeldet. Die größere Veranstaltung wird von der Initiative „Gen Z regelt“ organisiert. Die Polizei rechnet nach eigenen Angaben mit einem überwiegend friedlichen Verlauf, will jedoch mit einem Großaufgebot präsent sein. Hintergrund sind Befürchtungen, dass gewaltbereite Gruppierungen die Proteste für eigene Zwecke nutzen könnten.

Die Sicherheitsbehörden bereiten sich deshalb auf unterschiedliche Szenarien vor. Zugleich müssen sich Besucher und Anwohner auf erhebliche Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt einstellen. Auch Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr sind möglich. Die Polizei empfiehlt, den Bereich möglichst weiträumig zu umfahren.

Die vorsorglichen Sicherungsmaßnahmen des Einzelhandels zeigen, dass die bevorstehenden Proteste bereits vor ihrem Beginn Auswirkungen auf das öffentliche Leben in der Mainmetropole haben. +++


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