CDU Petersberg fordert Öffnung der Bergstraße und sichere Wegeführung zum Hessentag

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Die Verkehrsführung rund um die Bergstraße entwickelt sich wenige Tage vor dem Hessentag zu einem politischen Thema in Petersberg. Der CDU-Ortsverband hat sich in einem Schreiben an die Bürgermeisterin in ihrer Funktion als Leiterin der Straßenverkehrsbehörde sowie an Hessen Mobil gewandt und eine zeitnahe Überprüfung der aktuellen Regelungen gefordert. Im Mittelpunkt stehen dabei die möglichst schnelle Öffnung der Kreuzung Bergstraße und die Forderung, die Straße während der Dauer des Hessentags offenzuhalten, sofern keine zwingenden Sicherheitsgründe dagegen sprechen.

Nach Auffassung des Ortsverbandes sind die bestehenden Einschränkungen für Anwohnerinnen und Anwohner sowie für den örtlichen Verkehr zunehmend schwer nachvollziehbar. Der Straßenbelag und die Markierungen seien bereits seit einiger Zeit fertiggestellt, dennoch bleibe die Verkehrsführung eingeschränkt. Die CDU spricht sich deshalb dafür aus, kurzfristig eine praktikable Lösung zu finden, notfalls auch in Form einer provisorischen Regelung für die Zeit des Hessentags.

Neben der Verkehrssituation richtet sich die Kritik insbesondere auf die geplante Führung der Fußgängerströme. Der Akazienweg verfüge über keinen Bürgersteig, sei jedoch als Fußweg ausgewiesen. Daraus ergäben sich nach Ansicht des Ortsverbandes Sicherheitsrisiken für Fußgängerinnen und Fußgänger. Mit Blick auf die bevorstehende Sperrung eines weiteren Abschnitts der Bergstraße sieht die CDU vergleichbare Probleme auch im Bereich des Rupertuswegs.

„Die Sicherheit der Menschen muss oberste Priorität haben. Fußgängerströme über Straßen ohne Gehwege zu führen, halten wir für den falschen Weg“, erklärte die Ortsverbandsvorsitzende Melanie Pfalzgraf. Zugleich forderte sie ein rasches Handeln der zuständigen Stellen. Die Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger müssten auf das notwendige Maß begrenzt werden. Wo immer es möglich sei, sollten Verkehrsverbindungen erhalten und sichere Alternativen für Fußgänger geschaffen werden.

Der Vorstoß macht deutlich, wie sensibel Fragen der Verkehrslenkung im Umfeld großer Veranstaltungen sind. Während sich die Region auf den Hessentag vorbereitet, wächst zugleich die Erwartung vieler Anwohner, dass Einschränkungen nachvollziehbar begründet und auf das erforderliche Maß beschränkt werden. Der CDU-Ortsverband fordert deshalb eine kurzfristige Überprüfung der Verkehrs- und Fußgängerführung sowie eine transparente Kommunikation der getroffenen Entscheidungen. Ziel müsse es sein, die berechtigten Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner angemessen zu berücksichtigen und Sicherheitsaspekte mit den Anforderungen eines funktionierenden Verkehrsflusses in Einklang zu bringen. +++


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