3,7 Millionen Euro für Wohnheim des Klinikums Fulda

Geld klinikum
Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Menzel (Vorstand Krankenversorgung Klinikum Fulda gAG), Dr. Heiko Wingenfeld (Aufsichtsratsvorsitzender der Klinikum Fulda gAG und Oberbürgermeister der Stadt Fulda), Hessens Finanzminister, Staatsminister Prof. Dr. R. Lorz MdL), Michael Wilhelm (Vorstand Administration Klinikum Fulda gAG). Foto: Hessisches Ministerium der Finanzen

Das Land Hessen unterstützt den Bau eines Wohnheims für Auszubildende und Studierende des Klinikums Fulda mit einem zinslosen Darlehen in Höhe von 3,7 Millionen Euro. Die Mittel stammen aus dem Hessischen Investitionsfonds und sollen die Schaffung von preiswertem Wohnraum ermöglichen. Den entsprechenden Förderbescheid hat Finanzminister Professor Dr. R. Alexander Lorz an den Fuldaer Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld überreicht.

„Wer jungen Menschen attraktive Perspektiven bieten will, muss auch dafür sorgen, dass Wohnen bezahlbar bleibt. Das neue Wohnheim des Klinikums Fulda wird dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Mit dem zinslosen Darlehen über 3,7 Millionen Euro aus dem Hessischen Investitionsfonds ermöglichen wir Investitionen in preiswerten Wohnraum und stärken zugleich den Bildungs- und Gesundheitsstandort Fulda nachhaltig“, erklärte Lorz.

Nach den Worten des Finanzministers seien verlässliche und bezahlbare Wohnmöglichkeiten gerade in Zeiten angespannter Wohnungsmärkte von großer Bedeutung. „Gerade in Zeiten angespannter Wohnungsmärkte benötigen Auszubildende und Studierende verlässliche und bezahlbare Wohnmöglichkeiten. Sie sind für junge Menschen ein entscheidender Faktor, um erfolgreich in Ausbildung und Studium starten zu können. Ich freue mich deshalb, dass wir als Land mit dem Hessischen Investitionsfonds zur Realisierung dieses sinnvollen Bauprojektes unseren Teil beitragen“, sagte Lorz.

Auch Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld sieht in dem Vorhaben einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Stadt. „Fulda wächst als Gesundheits- und Bildungsstandort kontinuierlich. Das neue Wohnheim des Klinikums Fulda ist ein wichtiger Baustein, um dieser Entwicklung gerecht zu werden und jungen Menschen attraktive Rahmenbedingungen in unserer Stadt zu bieten. Wir freuen uns, dass das Land Hessen dieses Vorhaben unterstützt und damit dazu beiträgt, die Angebote für Auszubildende und Studierende in Fulda weiter zu verbessern“, erklärte Wingenfeld.

Der Hessische Investitionsfonds ist ein Sondervermögen des Landes Hessen, mit dem Kommunen bei wichtigen Investitionen unterstützt werden. Die zinslosen Darlehen der Abteilung A stehen Hessentags-Städten für Investitionen im Zusammenhang mit der Ausrichtung des Hessentages zur Verfügung. Gefördert werden können auch sogenannte kommunalersetzende Maßnahmen, bei denen nicht-kommunale Träger öffentliche Aufgaben übernehmen und umsetzen. Dazu zählen unter anderem Vorhaben von Vereinen, Kirchen, sozialen Trägern oder privaten Einrichtungen aus den Bereichen Gesundheit, Bildung, Feuerwehr oder Sport, sofern diese kommunale Aufgaben ersetzen.

Im Fall des Wohnheims tritt die Stadt Fulda als Antragstellerin und Darlehensnehmerin auf und leitet den bereitgestellten Betrag an das Klinikum Fulda weiter. Die gemeinnützige Aktiengesellschaft will mit dem Bauprojekt preiswerten Wohnraum für ihre Auszubildenden und Studierenden schaffen. Die Finanzierung aus dem Hessischen Investitionsfonds wird über die WIBank bereitgestellt.

Neben dem Wohnheimprojekt werden in Fulda weitere Vorhaben aus dem Investitionsfonds unterstützt. Für den diesjährigen Hessentag erhält auch der Umbau und die Weiterentwicklung des Cityhauses beziehungsweise des Gebäudekomplexes des ehemaligen Kaufhauses Kerber eine Förderung in Höhe von 2,8 Millionen Euro. Das Areal soll während des Hessentags als Treffpunkt verschiedener Institutionen dienen. Im Anschluss ist dort eine langfristige Nutzung für Bildung und Begegnung vorgesehen, unter Einbeziehung unter anderem der Volkshochschule.

Bereits im Programmjahr 2023 hatte die Stadt Fulda Mittel aus dem für den Hessentag 2021 bereitgestellten Förderrahmen in Anspruch genommen. Damals wurde über die Abteilung A des Hessischen Investitionsfonds ein Darlehen in Höhe von 3,5 Millionen Euro für die kommunalersetzende Maßnahme der antonius: gemeinsam wachsen gGmbH bewilligt. Mit dem Geld wurde der Bau eines Gewächshauses unterstützt. +++


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