Die Werner Schmid GmbH hat ihr 80-jähriges Firmenbestehen in der Fuldaer Weichselstraße in wenigen Tagen dazu genutzt, um diesen Meilenstein mit der Eröffnung der neuen Kunststofffertigung in der Donaustraße zu verknüpfen. Rund 10 Millionen Euro hat das Familienunternehmen aus Fulda in den neuen Standort investiert. Die Planungen reichen bis ins Jahr 2021 zurück. Das zuvor als Lagerhalle genutzte Areal wurde von Frühjahr 2022 bis Frühjahr 2025 aufwändig instandgesetzt, um den hohen Anforderungen an eine moderne Kunststoff-Spritzguss-Produktion zu entsprechen. Bei dem Investitionsvolumen von rund 10 Millionen Euro handelt es sich um die größte Einzelinvestition in der Geschichte des Unternehmens. Für die Geschäftsführer, Herrn Dipl.-Kaufmann Matthias Hauß und sein Bruder Joachim Hauß (M.Sc.), ein würdiger Anlass, um diesen bedeutenden Moment in der Historie des Unternehmens mit Geschäftspartnern sowie Vertretern der heimischen Lokal- und Landespolitik und lokalen Wirtschaft am Montag am neuen Standort gemeinsam zu begehen.
Es gibt Investitionen, die weit über ihre bilanzielle Dimension hinausweisen. Die neue Kunststofffertigung der Werner Schmid GmbH in Fulda gehört dazu. 10 Millionen Euro, verteilt auf Kauf, Sanierung, technische Ertüchtigung und Ausbau eines bestehenden Areals, markieren nicht nur die größte Einzelinvestition der Firmengeschichte. Sie stehen zugleich für eine Haltung, die im industriellen Mittelstand längst nicht mehr selbstverständlich ist: Wachstum nicht auszulagern, sondern am eigenen Standort zu organisieren – unter Bedingungen, die in Deutschland oft als Belastung beschrieben werden.
Der Ausgangspunkt dieses Projekts liegt bemerkenswert weit zurück. Bereits 2018 begann die Erweiterung mit dem Kauf der benachbarten Hallen, die zunächst als Lagerflächen dienten. Ende 2021 folgte die Entscheidung für eine grundlegende Sanierung und den Umbau zu einer modernen Kunststoffspritzguss-Fertigung. Dass dem eigentlichen Baubeginn im Herbst 2022 bereits Vorarbeiten wie der Neubau eines Verbindungsgangs vorausgingen, verweist auf die langfristige Planungstiefe eines Vorhabens, das nie als kurzfristige Kapazitätserweiterung angelegt war. Mit der Fertigstellung der Bauarbeiten im Dezember 2024 wuchs die gesamte Fertigungsfläche von 16.000 auf 20.000 Quadratmeter.
„Wir haben heute hier zusammengefunden, um die offizielle Eröffnung unserer neuen Kunststofffertigung zu feiern“, begrüßte Geschäftsführer Matthias Hauß auch im Namen seines anwesenden Bruders, Joachim Hauß, die Anwesenden. Die Produktion am rund 4.000 Quadratmeter großen Standort in der Donaustraße 32 läuft bereits seit einem Jahr. Hauß ließ die vergangenen Jahre der Fertigung Revue passieren, die vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine und den damit verbundenen Lieferschwierigkeiten und überdauernden Inflation eine herausfordernde Zeit für das Unternehmen war. „Auch explodierende Energiekosten und steigende Finanzierungszinsen trugen ihren Teil dazu bei“, erinnert sich Hauß, der bei der heutigen Eröffnungszeremonie die Verlässlichkeit der an dem Projekt beteiligten Partner hervorhob. In diesem Zusammenhang erwähnte der Geschäftsführer namentlich stellvertretend die Architekten Hanna Gärtner und Alexander Wuttke vom Architekturbüro Wuttke Architekten in Fulda sowie die Sparkasse Fulda, die das Projekt trotz nachträglicher Teuerung immerwährend mitgetragen haben. „Heute feiern wir offiziell Eröffnung unserer neuen, hochmodernen Fertigungshalle mit der wahrscheinlich größten Einzelinvestition in der Geschichte unseres Unternehmens“, stellte Matthias Hauß in Anwesenheit seiner Mutter, Monika Hauß-Schmid, die 2015 die Geschäftsführung an ihre Söhne, die Enkel des Firmengründers Matthias und Joachim Hauß, abgab, stolz und dankbar heraus.
Der Startschuss für das Umbauprojekt reicht bis Ende 2021 zurück. „Eine“, nach dem Geschäftsführer, „andere Zeit“. „Die Lüftungsindustrie, ein starker Markt für die Produkte unserer Kunststofffertigung befand sich im Corona-Boom, an den Krieg in Europa war noch nicht zu denken. Deutschland war zuversichtlich, nach Corona wieder auf den Wachstumspfad zurückzukehren; mittlerweile wissen wir alle, dass es anders kam. Deutschland befindet sich nach zwei Jahren Rezession aktuell in einer Phase der Stagnation – aber noch immer sieht man die Lage sehr fragil und stark abhängig von geopolitischen Entwicklungen, wie dem Krieg im Iran. Die industrielle Produktion in Deutschland befindet sich auf dem Niveau von 2019, das sind mittlerweile fast sieben Jahre ohne Wachstum“, sagte Matthias Hauß bei der Eröffnung. Das Einzige, was nach Hauß beharrlich anwachse, seien bürokratische Anforderungen, hohe Kosten und die Lohnnebenkosten durch steigende Beiträge zu den Sozialversicherungssystemen. Der Geschäftsführer weiter: „In den letzten Jahren dominieren Insolvenzmeldungen, Betriebsschließungen – auch hier in der Region – und der Abbau zehntausender Arbeitsplätze bei großen Playern die Schlagzeilen. Einem Land, das seinen Wohlstand vor allem durch die Fertigung von industriellen Produkten aufgebaut hat, sollte das zu denken geben.“ Dennoch hat sich das Unternehmen langfristig an den Standort Fulda gebunden und sich langfristig zum Standort Deutschland bekannt. Das mittelständische Unternehmen würde sich wünschen, wenn sich die Bundesrepublik zur Industrie, im Besonderen zum industriellen Mittelstand bekennen würde.
Das Deutschland immer noch über ein großes, industrielles Potenzial verfügt, davon ist der Ingenieur überzeugt. „Wir haben ein enormes technisches Know-how – in Deutschland, aber auch hier, bei der Werner Schmid GmbH. Das ist ein gewaltiger Hebel nicht nur für die Stärkung des Exports, sondern auch für die Transformation hin zu einer CO2-neutralen Welt. Energieeffiziente Anlagen aus Deutschland können auf der ganzen Welt zu einer Reduktion von Emissionen beitragen. Voraussetzung dafür ist aber eine internationale Wettbewerbsfähigkeit. Wenn es der Politik im Bund und in Europa gelingt, die durch geschickte Akzente bei den Standortfaktoren wieder herzustellen, kann Deutschland wieder zur gewohnten Exportstärke zurückfinden. Mit unserer neuen Fertigungshalle haben wir für unseren Teil schon einmal die Voraussetzungen dafür geschaffen. Wir stehen bereit, unseren Teil für eine starke Wirtschaft in Deutschland beizutragen.“
Landrat Bernd Woide überbrachte der Geschäftsleitung der Werner Schmid GmbH zur offiziellen Eröffnung der Kunststofffertigung die herzlichsten Grüße der Region. Der Landrat des Landkreises Fulda attestierte dem mittelständischen Unternehmen „unternehmerischer Mut“, der bei der Werner Schmid vorhanden sei – und das auch in „unruhigen Zeiten“. Gerade in diesen sei es nach Woide aber umso wichtiger, wohl im Wissen, was in unserem Land besser laufen müsse, nicht in Kritik verharren, sondern mit positivem Beispiel voran gehen und die Dinge „selbst in die Hand“ zu nehmen. Die Werner Schmid GmbH habe selbst, so Woide, bei nicht optimalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen die Dinge selbst in die Hand genommen und sich damit nicht nur zum Standort Fulda, sondern auch zum Industrieland Deutschland bekannt.
„Es ist ein starkes Signal für den Standort Fulda, das genau an diesem Standort investiert wurde“, hob der heimische CDU-Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis 15 (Fulda II), Sebastian Müller MdL, bei der Eröffnungsfeier hervor. Wir alle, so der Abgeordnete, seien dazu aufgerufen, daraus die entsprechenden Schlussfolgerungen zu ziehen sowie die entsprechenden Schritte für bessere Rahmenbedingungen einzuleiten. Dies könne man aber nur im Schulterschluss erreichen. Voraussetzungen dafür sei, dass Politik auf Wirtschaft hört und entsprechende Kritik aufnimmt. Wohlstand in der Gesellschaft kann nur dann auch gesichert werden, wenn der Wirtschaft bessere Rahmenbedingungen gegeben werden, damit es dementsprechend wieder zum Aufschwung kommen kann. Dafür wolle man gemeinsam arbeiten. Der heutige Tag sei „ein berechtigter Tag zur Freude für die Region“, insbesondere vor dem Hintergrund, dass andere heimische Betriebe die geopolitischen Unruhen nicht überlebten. Das, was die Werner Schmid GmbH als inhabergeführtes Unternehmen in nahezu 80 Jahren ihres Bestehens auszeichne, sei, so Müller, die Innovationskraft, das gute kollegiale Verhältnis der Belegschaft untereinander sowie der starke, familiäre Zusammenhalt. Viele Arbeitnehmer seien ihr ganzes Berufsleben von der Ausbildung bis zum Eintritt in den Ruhestand beim Unternehmen beschäftigt. Das, so der Landespolitiker, so ein „Ritterschlag für ein Unternehmen“. Müller dankte der Geschäftsleitung für diese Bereitschaft sowie zum Standortbekenntnis Fulda.
Die eigentliche Geschichte dieser Investition beginnt allerdings nicht im Jahr 2018, sondern Anfang der 1970er-Jahre. Damals erhielt das Unternehmen die Anfrage eines Kunden, eine bislang vollständig aus Metall gefertigte Baugruppe künftig teilweise aus Kunststoff herzustellen. Werner Schmid entschied sich daraufhin zum Aufbau einer eigenen Kunststoffspritzguss-Fertigung. Rückblickend erscheint diese Entscheidung fast selbstverständlich, tatsächlich war sie für einen metallverarbeitenden Betrieb ein erheblicher strategischer Schritt. Heute produziert das Unternehmen noch immer Baugruppen jener Art, mit denen die Kunststofffertigung einst begann. Gerade darin zeigt sich eine Kontinuität industrieller Entwicklung, die nicht auf modischen Technologiesprüngen beruht, sondern auf schrittweiser Erweiterung vorhandener Kompetenzen.
Diese Verbindung von Metall- und Kunststoffverarbeitung prägt das Unternehmen bis heute. Seit Anfang der 1980er-Jahre werden Einlegeteile aus der eigenen Metallfertigung mit Kunststoff umspritzt. Solche Hybridverbindungen gelten inzwischen als anspruchsvolle Spezialdisziplin der industriellen Fertigung. Dass Werner Schmid diesen Bereich über Jahrzehnte ausbauen konnte, verdankt sich nicht zuletzt den kurzen Wegen zwischen den Fertigungsbereichen und einer Erfahrung, die sich kaum kurzfristig ersetzen lässt. In einer Zeit, in der industrielle Wertschöpfung häufig in einzelne Prozessschritte zerlegt wird, wirkt diese enge Verzahnung beinahe wie ein Gegenmodell.
Der konkrete Anlass für das Sanierungsprojekt lag im starken Wachstum der Kunststofffertigung zwischen 2018 und 2022. Neue Anlagen mussten bereits in eine vorgelagerte Zwischenlagerhalle ausgelagert werden. Das Unternehmen reagierte darauf nicht mit einer provisorischen Erweiterung, sondern mit einer umfassenden Neuordnung der Fertigung. Nach Abschluss der Sanierung kann die Produktion nun wieder in einer zusammenhängenden Halle betrieben werden – ausgestattet mit moderner Gebäudetechnik und zugleich mit einem Erweiterungspotenzial von rund dreißig Prozent zusätzlichem Wachstum.
Der IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Konow gratulierte der Werner Schmid GmbH im Namen der Industrie- und Handelskammer Fulda zur offiziellen Eröffnung der neuen Fertigungshalle sowie zum 80-jährigen Bestehen des Unternehmens. „Mit 10 Millionen Euro haben Sie bislang die größte Investition in Ihrem 80-jährigen Firmenbestehen getätigt und damit ein ganz starkes Bekenntnis zum Standort Fulda gegeben“, so Konow. Dass ein Familienunternehmen im verarbeitenden Gewerbe in dritter Generation eine Großinvestition in Deutschland durchführt, habe, so der IHK-Hauptgeschäftsführer, Seltenheitswert. Die Industrieproduktion in Deutschland sei einst der Motor der Wirtschaft gewesen, und stand für gut bezahlte Arbeitsplätze und das Qualitätssiegel „Made in Germany“. Dieser Motor sei, so Konow weiter, leider ins Stottern gekommen; und zwar nicht erst seit der Ampelregierung, sondern bereits seit dem Jahr 2018. Bis heute, konstatierte der Wirtschaftswissenschaftler weiter, habe sich daran nicht sehr viel geändert. Über 120.000 Jobs seien im vergangenen Jahr in der deutschen Industrie verlorengegangen. Seit 2019 waren es in der Industriebranche fast 300.000. Gleichzeitig ist die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im letzten Jahr mit über 24.000 über alle Branchen hinweg auf einen Höchststand gestiegen, insbesondere im verarbeitenden Gewerbe. An den ehrgeizigen Politikstilen Chinas festmachend, mutmaßte Konow, dass China uns „in vielen Bereichen schon längst überholt“ habe. „Es ist nicht die Zeit des Lamentierens, und auch nicht die Zeit, für politische Grabenkämpfe. Es ist auch nicht die Zeit, für gegenseitige Schuldzuweisungen und Ideologie-getriebenes Handeln und auch nicht für Populismus. Die Situation ist ernst. Wir sitzen alle im Boot Deutschland; und wir werden dieses Boot erst wieder zum Fahren bringen, wenn wir alle an einem Strang ziehen“, sagte der Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Fulda, Michael Konow, anlässlich der heutigen offiziellen Eröffnung der Kunststofffertigungshalle der Werner Schmid GmbH in Fulda.
Im Nachgang an die Grußworte berichtete der Produktionsleiter der Kunststoffverarbeitung, Sebastian Iwers, vom Entstehungsprozess der neuen Fertigungshalle und beleuchtete dabei anfängliche Schwierigkeiten, Herausforderungen und Meilensteine. Auffällig ist dabei, dass die Modernisierung nicht allein auf Produktionskapazität zielt. Sie folgt ebenso einem technologischen und energetischen Konzept, das den industriellen Alltag neu organisiert. Dach, Fenster und Bodenplatte wurden erneuert, teilweise mit Betonkernaktivierung versehen. Eine zusätzliche Brandwand wurde eingezogen, die Elektrik vollständig modernisiert und auf LED-Technik umgestellt. Die Kühl- und Lüftungsanlage kommt weitgehend ohne klassische Zentralheizung aus. Stattdessen nutzt das Konzept die Abwärme der Spritzgießmaschinen; nur an wenigen besonders kalten Tagen ist eine zusätzliche Beheizung notwendig. Auch die angrenzende Halle wird über Betonkernaktivierung temperiert. Der industrielle Energieverbrauch erscheint hier nicht mehr als unvermeidbare Größe, sondern als technische Gestaltungsaufgabe.
Hinzu kommen zentrale Versorgungssysteme, die den Maßstab der Investition verdeutlichen. Die Werkzeugkühlung sowie die Materialtrocknungs- und Förderanlage verbinden die einzelnen Spritzgießmaschinen mit einem hochgradig integrierten Versorgungssystem. Dreizehn Trockner mit einer Gesamtkapazität von 600 Kilogramm Kunststoffgranulat pro Stunde versorgen die Fertigung über 2.000 Meter Rohrleitungen und 7.000 Meter Steuerkabel. Parallel dazu wurde eine zweite Photovoltaikanlage mit 600 Kilowatt Peak installiert, ergänzend zur bereits bestehenden Anlage mit 400 Kilowatt Peak. Gerade in ihrer technischen Nüchternheit erzählen solche Zahlen mehr über industrielle Realität als manche politische Standortdebatte.
Besonders deutlich wird die Komplexität des Projekts allerdings erst beim laufenden Umzug der Fertigung seit März 2025. Der Betrieb wird nicht unterbrochen, sondern Schritt für Schritt verlagert. Für jede einzelne Maschine sind zwei bis vier Wochen Umzugszeit vorgesehen. Das klingt zunächst nach einer langen Frist, erweist sich jedoch angesichts der Anforderungen als knapp kalkuliert. Zunächst müssen Produktionsmengen vorgezogen werden, damit Kunden während des Umzugs weiterhin seriengerecht beliefert werden können. Anschließend erfolgt der physische Transport der tonnenschweren Anlagen durch eigene Schlosser und Elektriker – durch enge Kurven, millimetergenau ausgerichtet, weil bereits geringe Abweichungen Auswirkungen auf den Produktionsprozess haben können. Hinzu kommen der Wiederaufbau sensibler Robotiksysteme, die Anbindung an Kühl- und Materialversorgung sowie umfangreiche Vermessungen der ersten Bauteile. Die gefertigten Komponenten bewegen sich in Toleranzbereichen von wenigen Hundertstelmillimetern; teilweise werden mehrere hundert Messpunkte pro Bauteil geprüft. In einzelnen Fällen erfolgt sogar die Abnahme der Maschinen am neuen Standort durch Vertreter der Kunden selbst.
Gerade diese Details machen deutlich, wie weit die öffentliche Vorstellung von Industrieproduktion oft von ihrer tatsächlichen Realität entfernt ist. Wer über industrielle Zukunft spricht, denkt häufig abstrakt über Digitalisierung, Transformation oder Standortpolitik. In den Hallen von Unternehmen wie Werner Schmid zeigt sich dagegen, dass industrielle Stärke vor allem aus Präzision, Erfahrung und organisatorischer Beharrlichkeit entsteht. Die Entscheidung, eine solche Fertigung in Deutschland auszubauen, ist deshalb nicht nur ein wirtschaftlicher Vorgang. Sie ist auch ein stiller Widerspruch gegen die verbreitete Annahme, industrielle Produktion sei hierzulande zwangsläufig ein Auslaufmodell.
Ob sich dieses Bekenntnis langfristig auszahlt, wird nicht allein von einem Unternehmen abhängen. Aber die Investition in Fulda zeigt, dass der industrielle Mittelstand weiterhin bereit ist, erhebliche Risiken einzugehen – vorausgesetzt, er erkennt darin eine Perspektive. Vielleicht liegt genau darin die eigentliche Bedeutung dieses Projekts: nicht in der Größe der Hallen oder der Zahl der Maschinen, sondern in der Weigerung, industrielle Substanz lediglich zu verwalten, statt sie weiterzuentwickeln. +++ nh/ja
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