Mercedes verkauft Berliner Autohäuser an kanadischen Investor

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Die Niederlassungen von Mercedes-Benz in Berlin werden offenbar an den kanadischen Investor Kuldeep Billan, Chef und Gründer der Alpha Auto Group, verkauft. Das berichtet die „Bild“ unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Am Montag wurde demnach einigen der 1.200 Mitarbeiter in Berlin per Mail der Verkauf ihres Vertriebsnetzes mitgeteilt. Betroffen sind laut „Bild“ die sieben Berliner Dependancen Spandau, Marienfelde (ohne das Werk), Holzhauser Straße, Rhinstraße, das Airport-Center Schönefeld, das Lack- und Karosseriezentrum Ludwigsfelde und die Mercedes-Welt am Salzufer.

Demnächst sollen der Zeitung zufolge dann unter anderem auch die Niederlassungen in Hamburg, München und Rhein-Ruhr verkauft werden. Insgesamt sollen bundesweit rund 8.000 Mercedes-Mitarbeiter betroffen sein. +++


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1 Kommentar

  1. Guten Tag (Heute ist ein Schwarzer Tag, der 13.)
    Nur 19 Jahre war ich im PKW-Vertrieb, Außendienst in zwei Niederlassungen der Mercedes AG, in den 80iger und 90igern. Die eigenverantwortliche Tätigkeit, ähnlich wie ein Unternehmer mit Stückzahlvorgabe und Marktverantwortung wurde im Angestelltenverhältnis immer geschützt, aber auch leidenschaftlich vom System überwacht. So lange die Zahlen „stimmten“ gab es Freiheit pur. Kollegen, die länger als ein Jahr dem „Erfolg“ aber ziellos hinterherliefen, wurden auch verabschiedet und ein anderes Karrierebild empfohlen. Die Tretmühle war aber das beste, was ich im Leben (Single) hatte… DER KUNDENSTAMM war wie eine Familie… warmherzig, intelligent und anspruchsvoll, ja sogar manchmal anhänglich. Meine Kreativität zur Kundenzufriedenheit wurde jeden Tag bis an seine Grenzen gefordert… wir nannten es DAS JAGEN ! Männer sind von Natur aus mit diesem Instinkt ausgestattet. In den 90igern kamen dann auch die ein oder andere Dame hinzu, mehr als ein paar JAHRE waren sie aber dem psychischen Stress nicht gern ausgesetzt.
    Dieser „Stress“ war wie eine ständige Bedrohung… Leistung, Leistung und nochmal Leistung war das einzige was zählte. Unser Erfolg gab uns uneingeschränktt recht, denn 1800 Männer im Außendienst waren das Rückgrat des schlagkräftigsten Vertriebsnetzes in unserer Republik. Heute, seit 10 Jahren mit guter Rente und Betriebsrente, blicke ich auf ein glückliches Leben ohne den Ansatz von Reue oder Bitterkeit zurück…
    mfg
    Bernd

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