Die Weichen für eine der größten genossenschaftlichen Banken Hessens sind gestellt: Die Vertreterversammlungen der VR Bank Fulda und der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen haben Ende Mai mit überzeugender Mehrheit der Fusion beider Institute zugestimmt. Aus dem Zusammenschluss entsteht die neue VR RegionalBank – ein Kreditinstitut mit einer Bilanzsumme von rund 6,9 Milliarden Euro, 910 Mitarbeitenden und einer starken Verankerung in der Region.
Mit der Entscheidung bündeln zwei wirtschaftlich starke Genossenschaftsbanken ihre Kräfte und schaffen eine neue Einheit, deren Geschäftsgebiet sich von Kaltennordheim in Westthüringen bis nach Maintal an der Grenze zur Metropolregion Rhein-Main erstreckt. Es umfasst damit weite Teile der Landkreise Fulda, Main-Kinzig und Wetterau. Die neue VR RegionalBank wird künftig zu den bedeutendsten genossenschaftlichen Kreditinstituten in Hessen zählen.
Die Verantwortlichen beider Häuser verbinden mit dem Zusammenschluss das Ziel, die Zukunft gemeinsam aktiv zu gestalten. Im Mittelpunkt stehen dabei die regionale Verwurzelung, wirtschaftliche Stärke und eine konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden. Trotz der Größe der neuen Bank soll die Nähe vor Ort erhalten bleiben. Sämtliche Standorte bleiben bestehen, ebenso die vertrauten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in den Filialen. Gleichzeitig will die neue VR RegionalBank ihre digitalen Angebote konsequent weiterentwickeln und an das veränderte Kundenverhalten anpassen.
Rückhalt erhält das Vorhaben auch von den Aufsichtsräten beider Institute. Sie tragen die Entscheidung geschlossen mit und bezeichnen den Zusammenschluss als „nicht nur eine Vernunfts-, sondern auch eine Herzensangelegenheit“.
Das Vorstandsteam der künftigen VR RegionalBank sieht die Fusion als Schritt aus einer Position der Stärke heraus. Gemeinsam werde die Grundlage geschaffen, Mitglieder sowie Kundinnen und Kunden auch künftig persönlich, nah und digital zu begleiten. Die neue Bank verstehe sich als regional verwurzelt und zugleich zukunftsorientiert. Entsprechend optimistisch blicken die Verantwortlichen auf den gemeinsamen Weg und verweisen auf das zentrale Versprechen der Fusion: „Nah bei den Menschen – stark für die Region.“
Der rechtliche Zusammenschluss erfolgt rückwirkend zum 1. Januar 2026. Die technische Fusion der beiden Institute ist für September 2026 vorgesehen. Damit beginnt für die genossenschaftliche Bankenlandschaft in Osthessen, der Wetterau und dem Main-Kinzig-Kreis ein neues Kapitel, das auf Kontinuität vor Ort und gemeinsame Stärke in einem größer werdenden Markt setzt. +++
Das könnte Sie auch interessieren
Fronleichnam in Fulda: Bischof Gerber stellt Menschenwürde über Leistung und Status
Bonifatiusroute, Fulda-Botschafter, Mit-Eröffner des Hessentags: Sascha Gramm baut Brücken
Sommerfest im Fuldaer Tümpelgarten lockt mit Erbsensuppe, Zaubershow und Krokodilen
CDU Hessen: Fuldaer Politiker erzielen starke Ergebnisse bei Wahlen zum Landesvorstand

Hinterlasse jetzt einen Kommentar