CDU Hessen: Fuldaer Politiker erzielen starke Ergebnisse bei Wahlen zum Landesvorstand

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Die CDU aus Fulda kann auf dem Landesparteitag der CDU Hessen in Rotenburg an der Fulda auf ein außergewöhnlich starkes Ergebnis blicken. Mit Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld als stellvertretendem Landesvorsitzenden sowie Sebastian Müller und Anna Bunting als Beisitzern ist die Region auf Landesebene so stark vertreten wie seit Jahrzehnten nicht. Der CDU-Kreisverband Fulda wertet die Wahlergebnisse als Ausdruck der gewachsenen Bedeutung der heimischen Christdemokraten innerhalb der Hessenunion.

Besonders deutlich fiel das Votum für Dr. Heiko Wingenfeld aus. Mit 92,1 Prozent erzielte er das beste Wahlergebnis aller stellvertretenden Landesvorsitzenden. Der CDU-Kreisverband sieht darin eine eindrucksvolle Bestätigung seiner bisherigen Arbeit für die Region und für die CDU Hessen.

Der Fuldaer CDU-Kreisvorsitzende Frederik Schmitt zeigte sich entsprechend zufrieden. Die Ergebnisse der Fuldaer Kandidatinnen und Kandidaten belegten den hohen Stellenwert, den die Fuldaer CDU innerhalb der Hessenunion besitze, erklärte er nach den Wahlen.

Neben Wingenfeld, Müller und Bunting gehören mit dem Vorsitzenden der Hessischen Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Staatssekretär Michael Brand, sowie Landrat Bernd Woide als Präsident des Hessischen Landkreistages zwei weitere Fuldaer dem Landesvorstand kraft Amtes an. Damit verfügt die Region künftig über insgesamt fünf Vertreter im höchsten Führungsgremium der CDU Hessen.

Schmitt bezeichnete diese starke Präsenz als wichtiges Signal für die Region. Sie zeige, dass die Arbeit der Fuldaer CDU auch über die Grenzen des Landkreises hinaus geschätzt werde und die Vertreter aus Fulda wichtige Impulse für die Landespolitik setzen könnten. Der CDU-Kreisverband gratulierte allen Gewählten und wünschte ihnen für ihre Arbeit im Landesvorstand viel Erfolg.

Auch inhaltlich setzte der Parteitag Akzente. Der Landesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Hessen (MIT), Marco Reuter, verwies auf die enge Zusammenarbeit von Wirtschaftsflügel und Junge Union. Durch diesen Schulterschluss seien erneut zentrale Zukunftsthemen erfolgreich vorangebracht worden. Gemeinsam brachten MIT und JU Hessen einen Antrag zur Neuausrichtung der Klimapolitik ein, der einstimmig angenommen wurde.

Der Beschluss sieht eine Klimapolitik vor, die nach Angaben der Antragsteller marktwirtschaftlich, technologieoffen und international wirksam ausgerichtet werden soll. Im Mittelpunkt steht die Forderung, auf nationaler und europäischer Ebene jahresscharfe und sektorale Klimaziele durch CO₂-Emissionsbudgets zu ersetzen. Langfristig sollen diese zu einem sektorenübergreifenden globalen Gesamtbudget weiterentwickelt werden. Ziel sei ein Klimaschutz, der sich an wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit orientiere und den Mittelstand nicht zusätzlich belaste. Die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) begrüßte die Entscheidung ausdrücklich.

Auch die Vorstandswahlen wertete Reuter als Erfolg für die MIT Hessen. Ministerpräsident Boris Rhein wurde mit 96 Prozent der Stimmen als CDU-Landesvorsitzender bestätigt. Obwohl lediglich rund sechs Prozent der Mitglieder der CDU Hessen zugleich der MIT angehören, stellt die Vereinigung nach eigenen Angaben drei der sechs stellvertretenden CDU-Landesvorsitzenden: Staatsminister Ingmar Jung, Patricia Lips MdB und Dr. Heiko Wingenfeld. Hinzu kommen mit Isabelle Hemsley und Lisa Schäfer zwei von vier Präsidiumsmitgliedern, sieben der 18 Beisitzer mit Carsten Braun, Christian Engelhardt, Dr. Johannes Hanisch, Tanja Jost MdL, Sebastian Müller MdL, Sara Steinhardt und Annette Wetekam MdL sowie Generalsekretär Leo Born und die Mitgliederbeauftragte Susanne Fritsch.

Reuter sprach von einem bemerkenswerten Ergebnis, das die starke Teamleistung der Aktiven in der MIT Hessen widerspiegele. +++


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