Tödlicher Ausgang bei Polizeieinsatz in Fulda

Auch CWE Fulda ruft zum sachlichen und objektiven Umgang auf

Polizeiabsperrung

Fulda. Zu den aktuellen Geschehnissen und den damit korrelierenden Anschuldigungen gegen die Beamtinnen und Beamten des Polizeipräsidiums Osthessen (PPOH), die vergangenen Freitag unweit des Präsidiums zu einem Einsatz gerufen wurden, bei dem ein 19-jähriger Afghane tödlich verletzt wurde, meldet sich jetzt der CWE Stadtverband Fulda in einer schriftlichen Stellungnahme zu Wort. Hierzu Stadtverbandsvorsitzender Martin Jahn:

„Unsere Beamtinnen und Beamten sind fast täglich Anschuldigungen ausgesetzt. Seit Jahrzehnten leisten unsere Polizistinnen und Polizisten einen zuverlässigen und verantwortungsbewussten Dienst in und für Fulda. Verlässlich nehmen sie ihre Schutzpflicht für ‚alle‘ Bewohnerinnen und Bewohner wahr. Dabei haben sie bei vielfältigen Anlässen die Rechte und Unversehrtheit von Einheimischen und Zuwanderern gleichermaßen vor Übergriffen geschützt. Wie oft werden sie beschimpft, beleidigt und körperlich angegriffen…

Wir alle vertrauen darauf, dass sie, wenn wir in Bedrängnis sind, dennoch sofort ausrücken. Ihr Einsatz verdient unseren Respekt und Dank!“.

Regen Zuspruch findet der CWE Stadtverbandsvorsitzende von Pia Maria Schindler, stellvertretende Vorsitzende der CWE im Stadtverband Fulda sowie von CWE-Ehrenmitglied Lothar Kircher – letzterer selbst viele Jahrzehnte im Polizeidienst tätig war. „Gerade in dieser, unruhigen Phase nach dem bedauernswerten Vorfall vom Freitag ist es geboten, unseren Polizeibeamtinnen und – beamten unsere Anerkennung und Wertschätzung auszusprechen“, so Schindler und Kircher in einem gemeinsamen Pressestatement.

„Misstrauen und Vorverurteilungen gegenüber der Polizei sind nicht nur ungerecht, sondern auch völlig unangebracht. Dank der Arbeit unserer Ordnungskräfte können wir auf eine Vielfalt von Geschehnissen zurückblicken, in denen uns ihre Professionalität bei diversen Aufmärschen, Großveranstaltungen und Konflikten vor Schaden bewahrt hat.“, ergänzt Martin Jahn, der plädiert: „Es kann und darf nicht sein, dass in der jetzigen Situation der gute Ruf unserer Polizei durch unqualifizierte und nicht fundierte Äußerungen des Vorsitzenden des Ausländerbeirates, Herrn Demir, beschädigt wird. Deshalb rufen wir, die CWE Fulda, zu einem sachlichen und objektiven Umgang mit diesen Geschehnissen auf!“, heißt es in der Mitteilung anschließend. +++ pm/ja

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3 Kommentare

  1. @Redaktion
    Ich möchte Sie bitten, den Kommentar von info68 mit der PM von der AFD um Hohmann hier stehen zu lassen!

    Nicht weil ich mit den Thesen von Hohmann und der AFD übereinstimme sondern weil es für mich zur Meinungsvielfalt in Deutschland gehört, in diesem Fall und in vielen anderen Fällen ALLE Statements gewählter politischer Parteien anzuhören UND (!) darüber mit Worten zu streiten !!!!

    Ich fordere allerdings auch alle Fuldaer Parteien auf, sich mit guten Argumenten an dieser Diskussion zu beteiligen und nicht dauernd darüber zu schweigen. Denn wer schweigt macht sich mitschuldig! Und sowas hatten wir vor 1933 schon mal!

    Oder ist den linken Parteien in Fulda diese Auseinandersetzung egal?

  2. AfD Hohmann zum Fuldaer Afghanen-Fall

    Der AfD-Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann sagte: „Merkels Politik fordert ihre Opfer – auch in Fulda.“ Lesen Sie nachfolgend ein Pressestatement Hohmanns im Wortlaut:

    „Die dramatischen Ereignisse vom 13. April 2018 gehören zu den verheerenden Folgen der unkontrollierten und ungeregelten Massenmigration in unser Land. „Ich bin tief dankbar, dass nicht die Familien der Bäckereimitarbeiter oder der eingesetzten Polizisten den Tod eines Angehörigen beklagen müssen“, so der AfD- Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann.

    Auch sei den Polizisten für ihre Entschlossenheit zu danken. Diese Entschlossenheit sollte als Signal dafür verstanden werden, dass bei uns nicht jeder machen kann, was er will: „Respekt vor den Mitmenschen, Respekt vor deren Unversehrtheit und auch Respekt vor den Ordnungskräften sind Grundvoraussetzung für ein friedliches Zusammenleben. Die grenzenlose Nachgiebigkeit gegenüber Migranten verführt sie dazu, unseren Rechtsstaat und unsere Kultur zu verachten. Das muss ein Ende haben.“

    Dass beim Notwehr-Einsatz eines Polizisten der junge Afghane ums Leben kam, sei tragisch und bedauerlich. „Hätte er die ‚Einladung‘ nach Deutschland nicht angenommen, wäre er mit Sicherheit noch am Leben“, so Hohmann. Und dann wird Hohmann grundsätzlich: „Wir wissen seit zweieinhalb Jahren überhaupt nicht, wer ins Land kommt. Die allermeisten Deutschen lehnen die unkontrollierte Zuwanderung ab. Das Volk als Souverän wurde nie gefragt. Demokratische Abstimmung wurde uns vorenthalten. Wir haben aber die illegale Zuwanderung auszubaden, bis hin zu ihren immer wieder tödlichen Konsequenzen“, sagt Hohmann und fügt hinzu: „In keinem anderen Land der Welt kann man ohne Pass die Grenze überschreiten und wird dann auch noch recht bald einem arbeitslosen Inländer finanziell gleichgestellt. Kein Wunder, dass diese kulturfremden, unterqualifizierten Menschen glauben, sie könnten sich hier alles erlauben.“

    Die offenen Grenzen werden mit zu vielen Toten, mit zu vielen Vergewaltigungsopfern und mit zu viel Angst erkauft. Für die meisten Frauen nämlich wird der öffentliche Raum mehr und mehr zum Angstraum. Für den Tod des Afghanen in Fulda und die verletzten Deutschen macht Hohmann letztendlich Angela Merkel persönlich verantwortlich: „Angela Merkel hat ihre Schutzpflicht verletzt. Sie ist die eigentlich Schuldige.“ /

  3. Die Presseerklärung des Ausländerbeirates liegt nun auch hier vor:
    https://www.fuldainfo.de/demir-relativiert-kritik/

    Auch daraus ergeben sich neue Informationen, die darauf hindeuten, daß Herr Demir durchaus deeskalierend gewirkt hat, was man ihm positiv anrechnen sollte.

    Und es ist auch richtig, daß er offenbar in seiner ersten Stellungnahme zu weit gegangen ist. Eine pauschale Verurteilung der Polizei ohne genaue Kenntnis der Sachlage ist wenig hilfreich. Von daher sind diese ersten Äußerungen von ihm durchaus kritisch zu sehen. Zu fordern, ihn deshalb seiner Ämter zu entheben halte ich allerdings für übertrieben.

    Den eigentlichen Grund der Demo, nämlich von Seiten der Afghanischen Community auch darauf hinzuweisen, daß man nicht in einen Topf mit dem erschossenen Gewalttäter geworfen werden möchte ist allerdings in der ganzen Diskussion bisher untergegangen.

    Ich bedanke mich an dieser Stelle auch ganz herzlich bei Herrn Hettler für den Abdruck der PM!

Demokratie braucht Menschen mit Mut!

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