Sommertour durch Hessen: Innenminister Poseck lobt Polizei und sieht Land auf sicherem Kurs

Hessens Innenminister Prof. Dr. Roman Poseck
Hessens Innenminister Prof. Dr. Roman Poseck

Nach dem Abschluss seiner diesjährigen Sommertour hat Hessens Innenminister Roman Poseck eine positive Bilanz gezogen. Unter dem Motto „Sicherheit entsteht vor Ort – Innenminister im Dialog mit der Polizei“ besuchte der CDU-Politiker in den vergangenen beiden Wochen zehn Polizeistationen in Rüdesheim, Seligenstadt, Büdingen, Wald-Michelbach, Erbach, Dieburg, Bad Hersfeld, Sontra, Hofgeismar und Hilders. Darüber hinaus begleitete er Streifen in Dietzenbach und Hilders sowie eine Großkontrolle in Bad Hersfeld.

Nach seinen Gesprächen mit den Einsatzkräften hob Poseck insbesondere die Bedeutung kleiner Polizeidienststellen hervor. Gerade im ländlichen Raum seien sie für die Sicherheit der Bevölkerung unverzichtbar und häufig die erste Anlaufstelle für die Bürger. Bei allen Besuchen habe er bewusst das persönliche Gespräch mit den Beamtinnen und Beamten gesucht. Dabei sei auch offen Kritik geäußert worden. Genau diese Rückmeldungen seien für seine politische Arbeit wichtig, erklärte der Innenminister.

Nach seinen Eindrücken blicken viele Polizeibeschäftigte mit großen Erwartungen auf die geplanten Strukturänderungen im Rahmen der neuen Kriminalitätsausrichtung. Auch das neue Wechselschichtsystem werde von einigen Dienststellen offen aufgenommen. Ob dieses Modell überall geeignet sei, müsse sich in der Praxis zeigen. Die Bereitschaft vieler Beamter, neue Wege auszuprobieren, bezeichnete Poseck als Ausdruck einer hohen Innovationsbereitschaft innerhalb der hessischen Polizei.

Bei der Ausstattung sieht der Innenminister die Polizei insgesamt gut aufgestellt. Gleichzeitig seien in den Gesprächen Wünsche nach moderneren Diensthandys geäußert worden. Poseck kündigte an, dass voraussichtlich im kommenden Jahr eine neue Generation von Diensthandys eingeführt werden soll, um die tägliche Polizeiarbeit weiter zu verbessern. Auch der Wunsch nach einer stärkeren Ausstattung mit Tasern sei mehrfach angesprochen worden. Dieses Anliegen wolle er ebenfalls weiter voranbringen.

Positiv bewertete Poseck zudem die personelle Entwicklung innerhalb der Polizei. Viele Dienststellen hätten sich in den vergangenen Jahren deutlich verjüngt. Dies bringe neuen Schwung in die Dienstgruppen und wirke sich spürbar positiv auf die Stimmung aus. Nach seinen Eindrücken bleibe die Polizei Hessen ein attraktiver Arbeitgeber.

Der Innenminister zeigte sich zudem beeindruckt vom Engagement der Polizistinnen und Polizisten. Überall habe er hoch motivierte Frauen und Männer erlebt, die ihren Beruf mit Professionalität, Leidenschaft und großem persönlichen Einsatz ausübten. Dies bestärke ihn in seiner Überzeugung, dass die hessische Polizei ein verlässlicher Garant für die Sicherheit im Land sei.

Als weiteren wichtigen Eindruck seiner Sommertour nannte Poseck die enge Zusammenarbeit mit den Polizeibehörden der benachbarten Bundesländer. Die positiven Erfahrungen hätten ihn in der Einschätzung bestätigt, dass der Föderalismus bei funktionierender Zusammenarbeit die Sicherheit in Deutschland stärke und kein Hindernis darstelle.

Mit Blick auf die Kriminalitätsentwicklung verwies Poseck auf rückläufige Straftaten in allen Landesteilen Hessens. Gleichzeitig steige an vielen Orten die Aufklärungsquote. Diese Entwicklung sei nach seiner Auffassung maßgeblich der Arbeit der Polizei zu verdanken. Für ihren täglichen Einsatz habe er sich während seiner Besuche ausdrücklich bedankt.

Als Fazit seiner Sommertour erklärte der Innenminister, Hessen sei ein überaus sicheres Bundesland. Die Bürgerinnen und Bürger könnten sich überall auf die mehr als 16.000 Polizistinnen und Polizisten verlassen. +++


Popup-Fenster

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*