Galeria prüft 33 Warenhäuser auf Wirtschaftlichkeit – Fulda nicht betroffen

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Galeria in Fulda bleibt scheinbar.

Der Warenhauskonzern Galeria stellt bundesweit 33 seiner Filialen auf den Prüfstand. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, sollen die betroffenen Standorte auf ihre Rentabilität untersucht werden. Ziel ist es, gemeinsam mit den jeweiligen Vermietern über Mietkonditionen und mögliche Flächenanpassungen zu verhandeln. Gelingt es nicht, tragfähige Lösungen zu finden, könnten die entsprechenden Häuser geschlossen werden.

Von der Überprüfung sind deutschlandweit Filialen in mehreren Bundesländern betroffen. In Hessen stehen die Standorte Bad Homburg und Limburg an der Lahn auf der Liste. Die Galeria-Filiale in Fulda gehört hingegen nicht zu den Warenhäusern, deren Zukunft derzeit überprüft wird.

Nach Angaben des Unternehmens erfolgte die Auswahl der betroffenen Standorte insbesondere anhand ihrer Mietbelastung und Ertragskraft. Geschäftsführer Tilo Hellenbock betonte, jede Filiale werde einzeln und ergebnisoffen bewertet. Unabhängig davon will Galeria auch mit den Vermietern der übrigen 50 Warenhäuser Gespräche führen, da das Unternehmen nach eigenen Angaben an allen Standorten weiteres Optimierungspotenzial sieht.

Die Überprüfung ist Teil des laufenden Sanierungskurses des Warenhauskonzerns. Erst vor Kurzem erhielt Galeria eine neue Kreditlinie von bis zu 160 Millionen Euro, die unter anderem an weitere Restrukturierungsmaßnahmen geknüpft ist. Das Unternehmen beschäftigt rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und hatte Anfang 2024 bereits zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren Insolvenz angemeldet. Mit der nun angekündigten Überprüfung der Filialen soll die wirtschaftliche Zukunft des Unternehmens langfristig gesichert werden. +++


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