Point Alpha setzt auf neue Gastronomie: Black Horse Inn und Bar89 starten unter neuer Leitung

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Besser hätten die Bedingungen zur Premiere kaum sein können: Sonnenschein, gut besuchte Plätze und ein gastronomisches Angebot, das bei den Gästen auf positive Resonanz stieß. Das Black Horse Inn, die Snackbar im US Camp der Gedenkstätte Point Alpha, ist unter neuer Leitung in eine neue Phase gestartet. Verantwortlich für den Neustart ist Angelika Carlson, die künftig die Geschicke des gastronomischen Angebots vor Ort lenkt.

Verändert hat sich nicht nur die Leitung, sondern auch die organisatorische Einbindung des Black Horse Inn. Gemeinsam mit der „Bar89“ am Haus auf der Grenze wird der Betrieb künftig unter dem Dach der Point Alpha Service GmbH geführt. Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft der Point Alpha Stiftung. Die Geschäftsführung übernehmen in Personalunion die Vorstände Philipp Metzler und Benedikt Stock.

Mit der Neuaufstellung verfolgt Point Alpha das Ziel, Leistungen und Qualität im Black Horse Inn weiter auszubauen und zugleich den Fokus stärker auf regionale Produkte zu richten. Dazu zählen unter anderem Kaffeespezialitäten der Rösterei Reinholz aus Fulda. Ein besonderes Angebot ist die eigens entwickelte Point-Alpha-Bratwurst von Metzgermeister Christoph Budenz aus Rasdorf. Die Kreation verbindet Elemente der „Rhöner Groben“ mit der „Thüringer Rostbratwurst“ und wird exklusiv am historischen Standort angeboten. Ergänzt wird die Speisekarte durch Burger, Chicken Wings sowie amerikanische Süßigkeiten und Getränke. Das Black Horse Inn richtet sich sowohl an Besucher der Gedenkstätte als auch an Gruppen, die ihren Aufenthalt mit einer Pause verbinden möchten. Bei gutem Wetter bietet der Biergarten auf dem ehemaligen Basketballplatz zusätzlichen Raum zum Verweilen.

Ergänzt wird das gastronomische Angebot zwischen Rasdorf und Geisa durch die „Bar89“, die sich direkt unterhalb der Friedensspirale am Haus auf der Grenze befindet. Der Treffpunkt richtet sich an Wanderer, Radfahrer und Besucher der Gedenkstätte. Auf einem der Liegestühle ist der Satz „So schmeckt die Freiheit“ zu lesen – eine Anspielung auf die Ereignisse rund um die Grenzöffnung vor 37 Jahren, die sich in unmittelbarer Nähe abgespielt haben. Bereits in den ersten Tagen nutzten zahlreiche Gäste die Gelegenheit für Gespräche, Begegnungen und eine Auszeit an dem geschichtsträchtigen Ort. Besonders geschätzt werden die Lage und der weite Panoramablick auf das Hessische Kegelspiel und das Geisaer Amt. An Wochenenden und Feiertagen setzt die Bar89 damit zusätzliche Akzente für Besucher der Gedenkstätte.

„Point Alpha ist ein Zeitzeugnis, das Weltgeschichte atmet und dadurch in die Gegenwart und Zukunft wirkt. Das muss man einfach erleben“, sagt Benedikt Stock. Mit der Übernahme des Black Horse Inn und dem Start der Bar89 solle die Aufenthaltsqualität ebenso verbessert werden wie der Service für die Besucher. Wer den Besuch der Gedenkstätte mit einer Führung durch die Ausstellungen, einer Wanderung am Grenzlehrpfad oder einer Tour auf dem „Weg der Hoffnung“ verbinde, könne den Ausflug auf vielfältige Weise erweitern. Gruppen und Schulklassen können sich für entsprechende Angebote direkt über das Black Horse Inn anmelden. +++


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