Bei einer Mitmach-Vorlesung in Kooperation mit dem Schulnetzwerk MINTEC haben 28 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 bis 13 aus der Region und darüber hinaus das Center für Robotik (CERI) der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) in Schweinfurt kennengelernt. Unter dem Motto „Robotik: Transformiere Ideen in Realität!“ erlebten sie, wie intelligente Robotersysteme entwickelt und Soft- und Hardware für die digitale Gesellschaft von morgen gestaltet werden.
Den Auftakt bildete eine interaktive Vorlesung von Prof. Dr. Matthias Scholer, der einen Überblick über die moderne Robotik gab. Die Schülerinnen und Schüler lernten verschiedene Robotertypen und deren Funktionsweise kennen und beschäftigten sich mit der Gestaltung sicherer Mensch-Roboter-Interaktion. Ergänzend wurde sowohl das Kompetenzprofil von Robotik-Ingenieurinnen und -Ingenieuren vorgestellt als auch der Aufbau des Bachelorstudiengangs Robotik/Robotics von den mathematischen Grundlagen bis zu Spezialisierungen in industrieller, mobiler oder humanoider und Service-Robotik.
Hands-on im Cobot-Labor
Im Cobot-Labor wurde die Robotik praktisch erlebbar: In Kleingruppen steuerten die Teilnehmenden einen Universal Robot, lernten verschiedene Bewegungsverfahren kennen und programmierten eine erste Pick-and-Place-Aufgabe, bei der ein Roboter ein Werkstück aufnimmt und an einer Station wieder ablegen soll. So erfuhren sie live, wie aus einzelnen Befehlen ein automatisierter Prozess entsteht – eine Praxiserfahrung, wie sie auch im ersten Studienjahr vorkommt. Anschließend erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die spezialisierten Forschungsumgebungen des Centers für Robotik, darunter das Mobilrobotik-Labor und die RoboCup-Arena. Ein besonderes Highlight war die Demonstration eines humanoiden Roboters.
„Die Mitmach-Vorlesung ist bei den Schülerinnen und Schülern sehr gut angekommen“, resümiert Prof. Dr. Scholer. Bei der anschließenden Feedback-Umfrage habe eine deutliche Mehrheit angegeben, dass die Veranstaltung sie bei ihrer Studien- und Berufsorientierung unterstützt habe und dass ein Robotik-Studium für sie in Frage käme. Besonders die Möglichkeit, einen Roboter selbst zu programmieren, sowie die modernen Labore hinterließen einen bleibenden Eindruck. „Das Roboter bauen hat sehr viel Spaß gemacht“, lautete eine der Rückmeldungen; weitere Stimmen beschrieben die Veranstaltung als „sehr modern“ und „futuristisch“. +++
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