Berlin. Bei Merkel-Kritikern werden die Einbrüche in den Umfragewerten für die Bundeskanzlerin auch als Beleg für die Berechtigung eigener Forderungen gewertet. „Ich hoffe, wir gewinnen jetzt schnellstens die Erkenntnis, dass so ein Sinkflug wohl kaum noch mit der parteiinternen Kritik zu erklären ist“, sagte CDU-Innenexperte Armin Schuster der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“. Er hatte einen kritischen Brief von 44 Abgeordneten zur Flüchtlingspolitik an die Kanzlerin mit initiiert. Im Februar müssten spürbar wirksame Maßnahmen greifen, „am liebsten mit einem Erfolg der Kanzlerin“, sagte Schuster. „Sollte das nicht kommen, sind schärfere nationale Maßnahmen unausweichlich“, so der CDU-Politiker. Laut ARD-„Deutschlandtrend“ büßte Angela Merkel bei den Sympathiewerten binnen eines Monats zwölf Prozentpunkte ein und hat nun nur noch 46 Prozent Zustimmung zu ihrer Politik. +++ fuldainfo
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