Hotelfachschüler der ESS Fulda bewirteten 100 Menschen aus den Caritas-Betreuungsdiensten

„Gemeinsam statt einsam – Hand in Hand über den Tellerrand“

Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch (von links), Caritas-Regionalverbands-Geschäftsführerin Susanne Saradj, Projektlehrerin Sandra Leister, Projektlehrer Stefan Keßler, der stellvertretende Caritas-Regionalverbands-Geschäftsführer Werner Althaus und Regionalverbands-Vorstandsvorsitzender Dr. Dagobert Vonderau freuten sich über das gelungene Sozialkooperationsprojekt. Foto: Ann-Katrin Jehn

In fröhliche Gesichter blickte, wer in das Zeltrestaurant im Innenhof des Priesterseminars kam, das anlässlich des Projekts „Gemeinsam statt einsam ­- Hand in Hand über den Tellerrand“ aufgebaut worden war. Ein 3-Gänge-Menü für 100 Menschen aus den Beratungsdiensten der Caritas im Bistum Fulda servierten dort die 14 Studierenden aus dem Hotelfach der Eduard-Stieler-Schule Fulda.

Zur Vorspeise Gab Es Leckere Kimchi-Pfannkuchen.

Das soziale Kooperationsprojekt ist Teil ihrer Weiterbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt im Hotel- und Gaststättengewerbe. „Für 100 Personen zu kochen, ist dabei nicht die Herausforderung. Heute ist es vielmehr die Organisation dieses Caterings“, erklärte Koch Sven Kleinlercher, der gerade die Sellerie-Karotten-Chips für die Vorspeise vorbereitete. Der Herausforderung hat er sich mit 13 Kolleginnen und Kollegen aus dem Hotel- und Restaurantfach gestellt – am Ende waren alle begeistert vom Projekt zwischen Schule und Caritas, Studierende und Lehrkräfte gleichermaßen wie Gäste.

„Projektlehrer Stefan Keßler kam auf uns zu, nachdem wir vor vielen Jahren schon einmal ein gemeinsames Projekt auf die Beine gestellt hatten“, erklärte Susanne Saradj, Geschäftsführerin des Caritas-Regionalverbandes für die Regionen Fulda und Geisa. „Wir fanden die Idee sofort toll und freuen uns, heute hier mit den Menschen aus unseren Beratungsdiensten zusammenzukommen“, ergänzte Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch. Dies sei umso schöner nach der Zeit der Kontaktbeschränkungen, in der jeder auf sich selbst zurückgefallen sei, so Saradj. Nach einer langen Zeit des Distanzunterrichts traf das auch auf die Hotelfachschülerinnen und -schüler zu.

Projektlehrer Stefan Keßler und seine Kollegin Sandra Leister freuten sich deshalb umso mehr, dass der Praxisteil nicht ausfallen musste. Die Studierenden durften dabei den kompletten Tag organisieren – von der Planung über die Dekoration, die Zubereitung bis hin zum Servieren und der Nachbereitung. Auch der Projektname stammt von den Hotelfachleuten: „Gemeinsam statt einsam – Hand in Hand über den Tellerrand“. Finanziert wurde das Catering-Projekt durch die Hotelfachschule sowie Spenden des Vereins der Köche Fulda und der Caritas. Das Bistum Fulda stellte den Innenhof des Priesterseminars, die Küche sowie das Equipment kostenlos zur Verfügung. Die Gäste wurden aus den Beratungsdiensten der Caritas ausgewählt, darunter auch 35 Gehörlose, die vom stellvertretenden Regionalverbands-Geschäftsführer Werner Althaus als Dolmetscher in Gebärdensprache durch den Mittag begleitet wurden.

Dieser übersetzte auch das Menü, das auf große Zustimmung und Vorfreude stieß. „Die Studierenden verwöhnen Sie heute mit fernöstlichen Köstlichkeiten“, sagte Keßler. Kimchi-Pfannkuchen, asiatische Sommerbowl mit Hähnchenbrust, Medaillons vom Kabeljau und zum Dessert Kokosjoghurt mit Ragout von der Ananas standen auf der Menükarte. Und um den schönen Tag in Erinnerung zu behalten, gab es ein Glas selbstgemachtes Kräutersalz mit einem individuellen Spruch für jeden Gast. Das Fazit aller Beteiligten war schnell klar: „Das Projekt darf gerne wiederholt werden!“ +++ pm

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