Hilders erhält Fördermittel vom Amt für Bodenmanagement

Wegebaumaßnahmen mit 306.194 Euro gefördert

Scheckübergabe an die Marktgemeinde Hilders Foto: HVBG

Schon die zweite Gemeinde im Landkreis Fulda erhält in Jahr 2019 eine Förderung für Wegebaumaßnahmen. Bürgermeister Hubert Blum konnte gestern einen Scheck über 306.194 Euro in Empfang nehmen. Die Gemeinde Hilders hatte eine Förderung für „Dem ländlichen Charakter angepasste Infrastrukturmaßnahmen“ (DlCaI) beim Amt für Bodenmanagement Fulda beantragt und den 4. Platz im hessenweiten Ranking erreicht. Barbara Bachner, Amtsleiterin des Amtes für Bodenmanagement Fulda war zur offiziellen Scheckübergabe der Fördergelder zusammen mit Abteilungsleiter Alf Sobieray und Fachbereichsleiterin Anette Detig vom Amt für Bodenmanagement Fulda im Rathaus in Hilders erschienen.

„Ich freue mich sehr, dass unsere Gemeinde diese wichtige Unterstützung erhalten hat. Ländliche Gemeinden können ohne Fördermittel ihre umfangreichen Wegenetze nicht zukunftsfähig ausbauen“, so Bürgermeister Blum. „Die Wege haben besonders durch ihre multifunktionale Nutzung eine große Bedeutung für Tourismus, Handwerk und Landwirtschaft in Ihrer Region und sind eine wichtige Grundlage der Daseinsvorsorge“, konstatiert Barbara Bachner.

Die sogenannten DlCaI-Maßnahmen dienen dem ländlichen Wegebau, der außerhalb von Flurbereinigungsverfahren umgesetzt werden soll. Die Gemeinde Hilders erhält die Förderung, um die überörtlichen Verbindungs- und Wirtschaftswege zwischen den Ortsteilen Rupsroth und Steinbach sowie Harbach, Liebhards und Eckweisbach auszubauen. Sie halten wegen ihres derzeitigen Ausbauzustands, der heutigen Belastung moderner land- und forstwirtschaftlicher Fahrzeuge nicht mehr ausreichend stand. Neben der besseren verkehrlichen Anbindung, auch für den öffentlichen Linienverkehr, bringen die Maßnahmen für die Landwirtschaft und das Handwerk kürzere Fahrzeiten, ermöglichen dadurch Investitionen und sichern langfristig sogar Arbeitsplätze.

Das Land Hessen, die Bundesrepublik Deutschland sowie die Europäische Union fördern die Maßnahmen regulär mit 65 Prozent. Die Gemeinde erhält zusätzliche 5 Prozent, aufgrund des mit den Maßnahmen im Einklang stehenden regionalen Entwicklungskonzeptes. Die kalkulierten Ausführungskosten betragen 462.420 Euro. Abzüglich einer Bagatellgrenze in Höhe von 25.000 Euro erhält die Gemeinde eine Förderung in Höhe von 306.194 Euro. Die Gemeinde selbst trägt einen Eigenanteil von 156.226 Euro. Die Wegebaumaßnahmen sollen noch in diesem Jahr beginnen und 2020 abgeschlossen werden. +++ pm

 
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