Gegen den Hessentags-Trubel: Warum das Familienland in der Fulda-Aue zum Publikumsmagneten wird

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Das Familienland in der Fulda-Aue hat sich während des Hessentags zu einem der beliebtesten Treffpunkte für Kinder und Eltern entwickelt. Zwischen Konzerten, Festzelten und dichtem Besucherandrang bietet das Gelände einen Gegenentwurf zum Trubel: einen Ort, an dem Kinder im Mittelpunkt stehen und Familien gemeinsam Zeit verbringen können.

Kinder spielen, entdecken und gestalten hier ihren Tag nach eigenen Vorstellungen. Eltern finden zugleich einen Platz zum Durchatmen. Das Familienland versteht sich dabei nicht nur als Betreuungs- oder Mitmachangebot, sondern als Einladung zum gemeinsamen Erleben. Familien können miteinander spielen und sich bewegen, kreativ werden, ungewöhnliche Musikinstrumente ausprobieren, Bücher anschauen und vorlesen oder sich für einen Moment in eine Waldlandschaft versetzen lassen.

Am Montag verschaffte sich Fuldas Bürgermeister Dag Wehner persönlich einen Eindruck von dem Angebot in der Fulda-Aue. Er zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der Spielmöglichkeiten und von den hohen Besucherzahlen, die das Familienland seit Beginn des Hessentags anzieht.

Bemerkenswert ist dabei vor allem die organisatorische Leistung hinter dem Projekt. Ähnlich wie im Jugendbereich lagen Konzeption, Planung und Gesamtorganisation vollständig in den Händen der Stadt Fulda. Verantwortlich zeichnet das Amt für Jugend, Familie und Senioren, unterstützt durch das Kulturamt. Zu den prägenden Köpfen des Projekts gehören Sophia Möller und Ingmar Süß.

Aus ihrer gemeinsamen Idee entstand ein Ort, der zugleich die Vielfalt der Fuldaer Familien-, Bildungs- und Vereinslandschaft sichtbar macht. „Das Familienland zeigt, wie viel in Fulda möglich ist, wenn Stadtverwaltung, Vereine, freie Träger und Ehrenamtliche an einem Strang ziehen. Hier ist ein Ort entstanden, an dem Kinder spielen, entdecken und kreativ sein können und Familien gemeinsam Zeit verbringen“, betonte Bürgermeister Wehner.

Dass dieses Konzept aufgeht, ist auch dem Einsatz zahlreicher Beteiligter zu verdanken. Vereine, Initiativen, freie Träger und ehrenamtlich Engagierte betreuen die unterschiedlichen Bereiche und füllen das Familienland mit Leben. Sie bringen Erfahrung, Fachwissen und persönliches Engagement ein. Besonders hervorzuheben sind Kolping, der Verein Spielwiese, die Kinderakademie Fulda sowie mehrere städtische Kindertagesstätten.

Für die Organisatoren steht das Familienland beispielhaft dafür, wie kommunale Planung und bürgerschaftliches Engagement zusammenwirken können. Sichtbar wird dieser Anspruch auch in der Gestaltung des Geländes. Strohballen, Staketenzäune, großformatige Tafeln und naturnahe Dekoration schaffen eine Atmosphäre, die bewusst auf Kinder und Familien zugeschnitten ist.

So ist inmitten des Hessentags ein Ort der Begegnung entstanden, der Tag für Tag zahlreiche Familien anzieht. Das Familienland macht Gemeinschaft erlebbar und rückt Beteiligung und Familienfreundlichkeit in den Mittelpunkt – nicht als Schlagwort, sondern als gelebte Praxis in der Fulda-Aue. +++


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