Pünktlich drei Wochen vor der Eröffnung des Fuldaer Weihnachtsmarktes haben Dominik Höhl vom Amt für Tourismus- und Marketingmanagement der Stadt Fulda und Bürgermeister Dag Wehner (CDU) über das Konzept des diesjährigen Fuldaer Weihnachtsmarktes informiert und erste Einblicke in das Programm gegeben, an diesem auch in 2026 festgehalten werden soll. „Wir haben mit dem Konzept im vergangenen Jahr erneut sehr gute Erfahrungen gemacht, was uns bestärkt, auch in diesem Jahr auf eine Mischung aus Altbewährtem und wenigen Ausbesserungen, zu denen die Verlagerung des Kinder-Weihnachtslandes, das bislang auf dem Borgiasplatz verortet war, auf dem Dach des Konzeptkaufhauses KARL (ehemaliges Kaufhaus Kerber), gehört“, so Dominik Höhl, Leiter des Amtes für Tourismus- und Marketingmanagement der Stadt Fulda bei der heutigen Programmvorstellung im Stadtschloss.
Zur Begründung führt Höhl aus, dass die Verlagerung des Themenweihnachtsmarktes für die kleinen Besucher mit Kinder-Karussell und Kinderbühne an einem Ort, übersichtlicher sei. Auf die Eisbahn aus Kunsteis auf dem Dach des Konzeptkaufhauses wird dementsprechend verzichtet, an der Eisstockbahn und dem 15 Meter hohen Riesenrad für die ganze Familie auf dem „Traditionellen Weihnachtsmarkt mit seinem Wahrzeichen der festlich illuminierten „Pyramide“ auf Fuldas Herzstück, dem Universitätsplatz sollen die Veranstalter jedoch festhalten.
Auch in diesem Jahr rechnen die Verantwortlichen wieder mit etwa 800.000 Besucherinnen und Besuchern. Durchschnittlich geben die Weihnachtsmarktbesucher pro Kopf 24,50 Euro auf dem Markt aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine Marktforschungsauswertung der Stadt. Gemessen an diesem Ausgabenpotenzial hat die Stadt in der Vergangenheit ein Ausgabenvolumen von knapp 20 Millionen Euro verzeichnet, die auf dem Weihnachtsmarkt mit seinen fünf Themenmärkten generiert werden.
Vor dem Hintergrund des festlichen Treibens rechnet die Stadt mit 58.000 Übernachtungen. Damit ist klar: Die Ausrichtung des Fuldaer Weihnachtsmarktes ist für die Stadt, ihren Handel und das in der Domstadt und der Region ansässige Gastgewerbe ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Zu den 20 Millionen Euro, die Besuchende alleinig an den Ständen und Buden ausgeben, addieren sich noch einmal etwa 7,5 Millionen Euro aus dem Umsatz der heimischen Hotellerie. „In Summe bewegt der Fuldaer Weihnachtsmarkt für die Stadt und Region Fulda ein Umsatzvolumen von 27,5 Millionen Euro“, stellte Bürgermeister Dag Wehner bei der heutigen Pressekonferenz im Stadtschloss heraus.
„Auch in diesem Jahr wartet der Fuldaer Weihnachtsmarkt mit nahezu 100 Ständen und Buden an der Zahl – davon allein 64 auf dem Traditionellen Weihnachtsmarkt, wovon 28 Warenstände sind“, führte Dominik Höhl aus, der gemeinsam mit seinem Team in den vergangenen Wochen mit der Organisation und Planung des Weihnachtsmarktes beschäftigt war. In der Vergangenheit haben die Verantwortlichen gut darin getan, das Warenangebot erheblich auszuweiten. Eine Besonderheit des Weihnachtsmarktes sind die fünf Themenmärkte, die unmittelbar und fließend ineinander übergehen. Neben dem Traditionellen Weihnachtsmarkt auf dem Universitätsplatz, lockt der Fuldaer Weihnachtsmarkt auch in diesem Jahr wieder mit dem Mittelalterlichen Weihnachtsdorf im Museumshof, seinem Winterwald auf dem Platz „Unterm Heilig Kreuz“ und dem Weihnachtlichen Regio´Markt auf dem Buttermarkt, auf dem ausschließlich handwerkliche Erzeugnisse aus der Region angeboten werden.
Premiere und eine große Erneuerung in diesem Jahr, ist die Verortung des Kinder-Weihnachtslandes vom Borgiasplatz auf das Dach des Konzeptkaufhauses KARL, dem die Veranstalter den liebevollen Namen „Karlchens Wintergarten“ gegeben haben. Das Konzeptkaufhaus KARL erinnert in seiner Namensgebung an den früheren Unternehmer Karl Eduard Kerber, der das Kaufhaus „Kerber“ gründete und Kunden aus Nah und Fern anzog. Später wurde aus dem Kaufhaus eine Galeria Kaufhof-Filiale.
Auf dem Dach des Konzeptkaufhauses erwartet kleine und große Besucher eine „zauberhafte Weihnachtswelt“. An jedem Adventswochenende sorgen auf der Kinder-Bühne Magier für staunende Augen, fröhliche Adventslieder für vorweihnachtliche Stimmung und unterhaltsame Theateraufführungen für bleibende Momente. Jeden Donnerstag lädt das Team von „Karlchens Wintergarten“ zu weihnachtlichen Workshops und kreativen Aktivitäten ein. Karlchens Wintergarten öffnet mit dem Weihnachtsmarkt am Freitag, 20. November 2026, und ist bis zum 27. Dezember geöffnet. Achtung, bitte Öffnungszeiten (einlesbar über die Homepage des Fuldaer Weihnachtsmarktes und im Flyer zum Weihnachtsmarkt) beachten. An Heiligabend und an den Feiertagen ist die Weihnachtswelt geschlossen. Die Fahrgeschäfte, hierzu die Kinder-Eisenbahn, das kleine Riesenrad und das ganz neue und erstmalig auf dem Fuldaer Weihnachtsmarkt etablierte Barock-Karussell (Borgiasplatz) zählen, bleiben wie bisher an ihrem altbekannten Platz, verspricht Dominik Höhl.
Wie in der Vergangenheit, wird es auch beim Fuldaer Weihnachtsmarkt 2026 diverse Weihnachts-Highlights geben. Mit dabei sind die Eiskönigin, erhabene Weihnachtsengel, Elfen und die Zimtsternfee, die sich unter die Besuchenden mischen, hautnah zu bewundern oder für ein gemeinsames Erinnerungsfoto zur Verfügung stehen. Natürlich darf bei einem Weihnachtsmarkt am Sonntag, 6. Dezember 2026, nicht der Nikolaus fehlen. Um 17 Uhr ist er in der Nähe der Bühne auf dem Traditionellen Weihnachtsmarkt auf dem Universitätsplatz anzutreffen, der für Kinder, die artig waren, eine kleine Süßigkeit bereithält.
Hervorragend in den vergangenen Jahren angenommen wurde auch das Fuldaer Weihnachtssingen mit den Soundaholics auf dem Domplatz, das in diesem Jahr am Samstag, 12. Dezember 2026, um 18 Uhr bei freiem Eintritt zum gemeinsamen Singen einlädt. Als Veranstalter fungieren hier die Kreuzkirche Fulda, Citypastoral Fulda und das Kulturzentrum Kreuz e.V. in Kooperation mit der Stadt Fulda. Das Angebot ist kostenfrei; Spenden werden gerne entgegengenommen. Einen Tag darauf, lädt die Gospel Christmas mit dem Gospelchor „Jouful“ in der Zeit von 16:30 bis 17:30 Uhr ebenfalls auf dem Domplatz zum gemeinsamen Singen ein. Auch diese Veranstaltung ist kostenfrei, Spenden sind erwünscht.
Stadtführungen zur Adventszeit, egal ob einstündiger Stadtrundgang, Fuldaer Adventszauber oder zu Gast bei Hofe – Stadtschlossführungen, Mitmachangebote für Kinder und Familien oder gemeinsames Backen bei der Veranstaltung „Weihnachtsbäckerei“ im antonius LadenCafé am Severiberg 1 am Samstag, 25. November 2026, in der Zeit von 12:00 bis 15:00 Uhr, ergänzen das vielseitige Rahmenprogramm rund um die Themenmärkte des Fuldaer Weihnachtsmarktes. Natürlich gibt es wie in jedem Jahr in der Tourist-Information am Bonifatiusplatz wieder festliche Souvenirs käuflich zu erwerben. Wer eine Erinnerung von seinem Weihnachtsmarktbesuch in Fulda mit nach Hause nehmen möchte, der wird möglicherweise dort fündig.
Auch beim Sicherheitskonzept greifen die Verantwortlichen aus den positiven Erfahrungen aus der Vergangenheit, das sich auch bei Großveranstaltungsformaten wie dem Hessentag in diesem Jahr oder das Stadtjubiläum in 2019 bewährt hat, zurück. Eröffnet wird der Weihnachtsmarkt am Freitag, 20. November 2026, um 17:00 Uhr durch den Fuldaer Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU) auf dem Traditionellen Weihnachtsmarkt am Universitätsplatz. Achtung: Am Totensonntag, den 22. November 2026, ist der Fuldaer Weihnachtsmarkt geschlossen.
Hinweise zu den Öffnungszeiten, Veranstaltungen und einzelnen Programmpunkten sind mitunter online auf der Homepage des Weihnachtsmarktes und dem Veranstaltungsflyer einlesbar. Der Themenweihnachtsmarkt „Winterwald“ auf dem Platz „Unterm Heilig Kreuz“ ist auch zwischen den Jahren vom 27. bis zum 30. Dezember 2026 zu besuchen. Der Aufbau des Weihnachtsmarktes beginnt am 11. November 2026 +++
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