CDU-Fraktion Eichenzell beantragt Wiedereinrichtung der Arbeitsgruppe Lärmschutz

„Infrastrukturprojekte für einen effektiven Lärmschutz nutzen“

Dennis Martin und Julian Rudolf. Fotos: privat

Die Gemeinde Eichenzell ist ein starker Wirtschaftsstandort. Dabei bieten die örtlichen Unternehmen nicht nur vielen Einwohnern Arbeitsplätze, sondern tragen auch zur Finanzierung des Gemeinwesens und der Infrastruktur bei, heißt es in einer Mitteilung. Ein wichtiger Baustein für den Standort Eichenzell ist laut dem Vorsitzenden der Eichenzeller CDU-Fraktion, Julian Rudolf, die gute Verkehrsanbindung: „Durch das Autobahndreieck liegen zwei wichtige Verkehrsachsen in unserer Gemeinde, aber diese führen ebenso wie die Bundesstraßen und die Zugstrecken zu einer Lärmbelastung bei vielen Einwohnern. Für dieses Problem wollen wir weiterhin effektive und nachhaltige Lösungen finden.“

Aus diesem Grund wurde in der letzten Wahlperiode eine Arbeitsgruppe Lärmschutz gegründet, wie der der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion und bisherige Vorsitzende der Arbeitsgruppe Dennis Martin erklärt: „Auf Vorschlag der Bürgerliste haben wir mit überfraktioneller Zustimmung eine Arbeitsgruppe Lärmschutz eingerichtet, bei der es uns auch wichtig war, die Expertise sachkundiger Bürger mit einzubringen.“ Durch das Ende der Wahlperiode im März endete auch die Arbeit der bisherigen Arbeitsgruppe. „Die Ideen, Impulse und Erkenntnisse der Arbeitsgruppe sollen sowohl die politischen Gremien als auch die Gemeindeverwaltung in den kommenden fünf Jahren unterstützend begleiten. Deshalb möchten wir die Arbeitsgruppe neu einrichten“, so Martin weiter. Die CDU-Fraktion beantragt daher, die Wiedereinrichtung der Arbeitsgruppe Lärmschutz in der nächsten Sitzung der Gemeindevertretung am 27. Mai zu beschließen.

In den kommenden Jahren stehen viele Neubau- und Sanierungsarbeiten an der verkehrlichen Infrastruktur in Eichenzell an. Dort gilt es laut Dennis Martin, „sich beim Thema Lärmschutz weiter für die Einwohner Eichenzells einzusetzen.“ „Wir wollen die Chancen, die sich im Zusammenhang mit Infrastrukturprojekten in den nächsten Jahren ergeben, nutzen, um einen effektiven und nachhaltigen Lärmschutz zu erreichen. Dabei wollen wir auch wieder auf konstruktive Vorschläge aus der Bürgerschaft setzen“, erklärt dazu Julian Rudolf abschließend. +++ pm

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