Frankfurt am Main. Der Beginn des Ausbildungsjahres 2014 lässt keine Trendwende auf dem hessischen Ausbildungsmarkt erkennen. Die Bugwelle von unversorgten jungen Menschen, die es seit Jahren gibt, wird wieder nicht abgebaut werden. „In den letzten zehn Jahren ist keine signifikante Veränderung in der Ausbildungsbereitschaft der Arbeitgeber festzustellen. Die Wirtschaft darf dann aber nicht mantraartig über einen Fachkräftemangel klagen, sondern muss die jungen Menschen ausbilden,“ so die DGB-Bezirksvorsitzende Gabriele Kailing zu den heute veröffentlichen Zahlen für den hessischen Arbeitsmarkt. Mit einem „Weiter so!“ seitens der Arbeitgeber würden jungen Menschen Ausbildungsperspektiven verbaut. Das könne auch nicht im Sinne der Unternehmen sein. An die Hessische Landesregierung appelliert Kailing darüber hinaus, die sogenannten Übergangssysteme zwischen Schule und Beruf auf ihre Wirksamkeit als Übergänge in Ausbildung und Beruf zu überprüfen.“ Sind Übergangsmaßnahmen nicht dazu geeignet, jungen Menschen eine zukunftsfeste Perspektive auf dem Arbeitsmarkt zu ermöglichen, dann werden sie nicht gebraucht.“ +++ fuldainfo
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