ZDF-Politbarometer: Union legt deutlich zu

Wahltrend

Die Union hat in der „Sonntagsfrage“ des ZDF-Politbarometers in der Wählergunst deutlich zugelegt. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die Union demnach auf 30 Prozent der Stimmen und würde zwei Prozentpunkte hinzu gewinnen. Die SPD verliere dagegen einen Prozentpunkt und käme auf 16 Prozent. Die Grünen blieben unverändert bei 20 Prozent der Stimmen. Die AfD würde um einen Prozentpunkt zulegen und käme auf 14 Prozent. Die FDP würde einen Prozentpunkt verlieren und käme auf 7 Prozent der Stimmen, die Linke müsste ebenfalls einen Prozentpunkt einbüßen und käme auf 8 Prozent. Die sonstigen Parteien lägen zusammen unverändert bei 5 Prozent. Damit hätte eine Koalition aus CDU/CSU und Grünen weiterhin als einziges Zweier-Bündnis eine Mehrheit. Die Umfrage wurde von der Forschungsgruppe Wahlen im Zeitraum vom 7. bis zum 9. Mai 2019 bei 1.357 Wahlberechtigten telefonisch erhoben.

SPD verliert bei Europawahl deutlich

Laut einer aktuellen Umfrage zur Europawahl verliert die SPD deutlich in der Wählergunst. In der Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF-Politbarometer, die am Freitag veröffentlicht wurde, käme die SPD nur noch auf 16 Prozent und verliere damit zwei Prozentpunkte im Vergleich zur letzten Erhebung im April, wenn am nächsten Sonntag Europawahl wäre. Die Union käme unverändert auf 32 Prozent der Stimmen. Auch die Grünen und die Linke blieben jeweils unverändert und lägen bei 19 Prozent beziehungsweise sechs Prozent. Die AfD könne um zwei Prozentpunkte zulegen und liege bei 12 Prozent der Stimmen. Die FDP hätte mit einem Verlust von einem Prozentpunkt zu rechnen und läge dann bei sechs Prozent. Die sonstigen Parteien lägen zusammen bei neun Prozent. Das Interesse an der Europawahl liegt in diesem Jahr deutlich höher als vor fünf Jahren. Damals gaben zu einem vergleichbaren Zeitpunkt Anfang Mai lediglich 35 Prozent der Befragten an, dass sie sich sehr stark oder stark für die Europawahl interessieren. Der Umfrage zufolge sind es in diesem Jahr 56 Prozent. Die Umfrage wurde von der Forschungsgruppe Wahlen im Zeitraum vom 7. bis zum 9. Mai 2019 bei insgesamt 1.357 Wahlberechtigten telefonisch erhoben. +++


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