Waschke: Auch im 7. Jahr keine Antwort zur Zukunft des Groenhoff-Areal

Waschke befragt Landesregierung das siebte Jahr in Folge

Groenhoff-Haus

Das siebte Jahr in Folge hat die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Waschke die Landesregierung über die Zukunft des Groenhoff-Areals auf der Wasserkuppe befragt. Die Antwort lautet wie in den Jahren zuvor: Nichts Genaues weiß man nicht. Für Sabine Waschke jedes Jahr aufs Neue eine unbefriedigende Antwort. „Mit offenem Mund schaue ich zu, wie die Bundesländer Bayern und Thüringen repräsentative und moderne Büros für das Biosphärenreservats Rhön vorzeigen können, während wir uns immer noch auf der Stelle bewegen.

Dabei sollte man meinen, dass ein grün-geführtes Umweltministerium ehrgeiziger an einem solchen Vorzeigeprojekt arbeiten würde. Stattdessen höre ich mir nun seit sieben Jahren Geschichten von möglichen Investoren, Denkmalschutz und ungeklärten Zuständigkeiten an“, sagte Sabine Waschke nach der Antwort von Finanzminister Boddenberg (CDU) im Hessischen Landtag. Laut des Finanzministers habe es immer wieder Vorstöße von privater Seite, bis hin zu einer französischen Hotelgruppe gegeben. Ebenfalls seien Gutachten auf dem Weg der Fertigstellung.

Schätzungen zufolge belaufen sich die Investition in die Bausubstanz mindestens 10 Mio. Euro. „Das der Minister jetzt erklärt, dass dieses Investment nur Sinn mache, wenn man irgendeine Idee habe, wie das Gebäude in Zukunft genutzt werde, ist nach über sieben Jahren eigentlich eine Bankrotterklärung. Bis die Landesregierung endlich eine Idee hat, was man mit dem historischen Bau machen könne, bleibt der hessische Teil die Schmuddelecke des Biosphärenreservats Rhön“, so Sabine Waschke, die erneut vorschlägt, dass das Land Hessen die Federführung beim Biosphärenreservat Rhön übernimmt und den Landkreis Fulda entlastet.  +++

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