Berlin. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen lässt nach den großen Rüstungsprojekten auch die Gemeinschaftsunternehmen der Bundeswehr mit privaten Dienstleistern von externen Experten untersuchen. Rüstungsstaatssekretärin Katrin Suder habe eine entsprechende Untersuchung angeordnet, berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Ministeriumskreise. Bis Ende Mai sollen neue, tragfähige Strategien für die betroffenen Gesellschaften erarbeitet werden.
Von der Leyen hat angekündigt, mit Missständen in ihrem Ministerium konsequent aufzuräumen. Zuletzt war die CDU-Politikerin wegen ihres Umgangs mit den Präzisionsproblemen des Sturmgewehres G36 aber selbst in die Kritik geraten und muss am Mittwoch vor dem Bundestag Auskunft geben. „Wir werden am Mittwoch sehen, wie weit wir bei der Aufklärung mit normalen parlamentarischen Mitteln kommen“, sagte der Grünen-Verteidigungspolitiker Tobias Lindner dem „Handelsblatt“. „Schafft die Ministerin keine Transparenz, steigt die Wahrscheinlichkeit für einen Untersuchungsausschuss.“ +++ fuldainfo
Das könnte Sie auch interessieren
Rufe nach Schulze-Rücktritt nach Wahldesaster
CDU in Sachsen-Anhalt halbiert - unklare Regierungsoptionen
Sachsen-Anhalt-Wahl: Siegmund sieht „Zeichen Richtung Berlin“ – erste Rücktrittsforderungen an CDU-C...
Prognosen: AfD gewinnt Landtagswahl in Sachsen-Anhalt deutlich – eigene Mehrheit wohl verfehlt

Hinterlasse jetzt einen Kommentar