Die in Fulda ansässige Bio Breadness GmbH, Produzent für Biobackwaren für Kunden aus dem Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland und dem europäischen Ausland, hat seine heutige Firmenfeier dazu genutzt, um gemeinsam mit Partnern, Weggefährten sowie Gästen aus der Kommunalpolitik und heimischen Wirtschaft auf ihr 10-jähriges Bestehen zurückzublicken. Im Rahmen des Betriebsjubiläums auf dem Betriebsgelände in der Daimler-Benz-Straße wurde auch die bauliche Erweiterung von Oktober 2023 bis zur Fertigstellung im Januar 2025 in den Blick genommen.
Die Schlange der heutigen Gratulanten vor dem Festzelt war lang und von großer persönlicher Wertschätzung für das, was vor über 10 Jahren auf dem Betriebsgelände in der Daimler-Benz-Straße seine Anfänge genommen hat, geprägt. Neben Geschäftspartnern, Vertretern der Stadt und des Landkreises, waren auch heimische Firmenchefs gekommen, um Andreas Swoboda, dem Geschäftsführer der Bio Breadness GmbH, ihre Glückwünsche und Anerkennung persönlich zu überbringen.
Geschäftsführer Andreas Swoboda ging in seiner Rede auf die Unternehmensgründung ein und beleuchtete dabei einzelne Meilensteine. Heute blickt der Unternehmensgründer, der für die Biomanufaktur den Businessplan schrieb, demütig, und vor allem dankbar und zufrieden, wie er heute auf der Jubiläumsfeier für ein Jahrzehnt ausführte, zurück. Als die Bio Breadness GmbH am 1. November 2016 ihre Anfänge nahm, war es das Ansinnen des Unternehmens, das zu dieser Zeit mit gerade einmal sieben Mitarbeitern startete; „Das beste Brot für alle zu backen unter biologischer Verträglichkeit.“ Man hatte es sich zur Aufgabe gemacht, eine Fachfrage für biologische Backwaren zu schaffen. Wie kann es gelingen, biologische Lebensmittel für alle Kundinnen und Kunden verfügbar zu machen?, galt als markante Leitfrage. Die Kombination aus traditioneller Herstellung gepaart mit moderner Technik sollte von Anfang berücksichtigt werden.
Seit der Unternehmensgründung konnte sich das Unternehmen auf ein vertrauensvolles Umfeld stets verlassen. Die Verständigung verlief auf Augenhöhe, nach Swoboda etwas, was heute am Markt oft vermissen lässt. Als das Unternehmen im November 2016 seine Anfänge nahm gab nicht einmal Büros für die Mitarbeitenden; „wir hatten nur unsere guten Gedanken und einen Schwung Mut“, führte Swoboda aus. Im Jahr 2017 kamen die ersten Produkte zum Fertigbacken für die Kunden in den Handel. Im selben Atemzug entstand die Slow Marke. Ein knappes Jahr später, in 2018, folgte der Verkauf des ersten Biobrotes im Handel. In 2019 erfolgte der Start mit der Verbandswaren Bioland und Naturland, was für das Unternehmen ein wichtiger Schritt war. Damit es so weit kommen konnte, mussten wichtige Vorkehrungen getroffen werden, wie beispielsweise, backen ohne Enzyme. Da dies dem Unternehmen von Anfang an wichtig war, „gelang uns das auch“, wie Swoboda ausführte.
Im Jahr 2020 beschäftigte sich die Bio Breadness GmbH mit Nachhaltigkeitsfragen und Themen wie Energiemanagementsystem und dem Vertiefen von Prozessen, für diese, wie Swoboda herausstellte, im Gründungsjahr zu wenig Zeit blieb. Im Oktober 2023 wagte sich das Unternehmen an den Erweiterungsbau auf dem heutigen Firmengelände. In nur 15 Monaten wurde dieser realisiert, sodass das Unternehmen im Januar 2025 Fertigstellung für Inbetriebnahme vermelden konnte. Im Zuge des Erweiterungsbaus in der Daimler-Benz-Straße wurde parallel in der Frankfurter Straße in der alten Filzfabrik ein Mietobjekt zur Nachverpackung angemietet. Ein Jahr später konnte die Bio Breadness GmbH auch hier „Inbetriebnahme Fertigstellung“ vermeldet werden. Andreas Swoboda: „Es waren drei engagierte Jahre. Nach nur 15 Monaten ist es uns gelungen, unsere Produktionskapazität an unserem heutigen Produktionsstandort zu verdoppeln. Auf 4.000 Quadratmeter wurden neue Produktions- und Lagerflächen geschaffen.“ Auf einer Fläche von 300 Quadratmetern wurden Büro- und Sozialflächen mit den vorherigen Flächen verbaut und modernisiert, sodass von nun an die Mitarbeitenden optimale Arbeitsbedingungen vorfanden.
„Ich bin so gar nicht für Superlativen; aber heute kann man es ja einmal sagen: Uns ist es gelungen, in Fulda die größte Biobäckerei Europas zu verwirklichen, und das ohne dabei großes Aufsehen erregt zu haben“, so Andreas Swomoda, Geschäftsführer der Bio Breadness GmbH, anlässlich der Firmenfeier vor dem Hintergrund des zehnjährigen Bestehens. 2024 war für das Unternehmen ebenso ein wichtiges Jahr. Die Bio Breadness GmbH, die bereits seit 2016 Teil der niederländischen Pandriks Gruppe ist, ging im Zuge der Übernahme an den französischen Backwarenhersteller Bridor über. Seitdem gehören die Bio Breadness GmbH und die Pandriks Gruppe zu einer großen Qualitätsgemeinschaft. Was die Unternehmen verbinde, sei der hohe Qualitätsanspruch, „und die Liebe zu unseren Produkten“. Die Übernahme des französischen Backwarenkonzerns habe für die Bio Breadness, so Swoboda, große Veränderungen mit sich gebracht.
Andreas Swoboda nutze die heutige Firmen- und Jubiläumsfeier, um der Belegschaft einmal recht herzlich zu danken. Ebenso galt sein Dank den Lieferanten und Mühlen. In diesem Zusammenhang räumte er ein, dass die Bonität in den Anfangsjahren nicht herausragend gewesen sei. Die Lieferanten hatten das Unternehmen aber zu jeder Zeit sehr unterstützt. Ferner dankte Swoboda der Genehmigungsbehörde, dem städtischen Baudezernat, geführt von Stadtbaurat Daniel Schreiner (parteilos), der heute auch anwesend war, und Herrn Habermehl für die kritische Auseinandersetzung. Dank gebührt nicht zuletzt unseren Kundinnen und Kunden, die unsere Produkte immer noch konsumieren. Ein besonderer Dank gebührte mit Peter van den Berg, dem Geschäftsführer der Pandriks Gruppe, der heute den Weg aus den Niederlanden nach Fulda gefunden hatte. Im Wissen, den Bauunternehmern während des Bauprozesses viel abverlangt zu haben, galt ein weiterer Dank den Bauunternehmen, von diesen heute auch einige Geschäftsführer anwesend waren, für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung. Wie Peter Swoboda abschließend seiner Rede erwähnte, habe Die Biobreadness GmbH die Region um einen „stabilen Arbeitgeber“ ergänzt. Angefangen mit sieben zählt das Unternehmen heute über 260 Mitarbeitende. Damit versteht sich der Produzent von Backwaren im Biosegment als Teil eines Netzwerks für Ausbildung und Lehre in der Region.
Peter van den Berg, Geschäftsführer der Pandriks Gruppe, schilderte in seiner Rede die Anfänge der Unternehmensgründung aus seiner Sicht. Wie in seinen Ausführungen deutlich wurde, gestaltete sich die Zusammenarbeit mit der Bio Breadness GmbH von Beginn an als sehr fruchtbar. Sowohl die Bio Breadness als auch die Pandriks Gruppe hatten sich von Anfang an gut ergänzt. Man hatte dieselben Vorstellungen von der Herstellung, den Rohstoffen. Die Corona-Jahre und den Krieg in Europa ausgeklammert, die das Unternehmen zweifelsohne vor Herausforderungen stellte, dauerte es nicht lange, bis sich die Marke Bio Breadness europaweit manifestierte. Polen, Tschechien, Rumänien, Spanien und die skandinavischen Länder sind nur wenige Staaten, in denen Bio Breadness-Backwaren vertrieben werden. Angesichts der steigenden Nachfrage werde über weitere Investitionen und eine mögliche erneute Erweiterung des Standorts nachgedacht.
Stadtbaurat Daniel Schreiner schilderte in seinem Redebeitrag, in dem er zu Beginn als Magistratsmitglied die Grüße und Glückwünsche der Stadt und des Landkreises überbrachte, die anfängliche und weitere Entwicklung dieser einmaligen Erfolgsgeschichte zum einen des Unternehmens Bio Breadness zum anderen aber auch die unternehmerische Weitsicht von Andreas Swoboda. Aus der tegut…-Welt kommend, sei es Andreas Swoboda mit der Bio Breadness GmbH gelungen, ein Teil dieser tegut…-Mentalität in der Region beizubehalten. Schreiner schilderte Swobodas damaligen Anruf in seinem Büro mit dem Wunsch nach einem großen Grundstück, in der Nähe der Autobahn, nicht so teuer und mit baldigem Baurecht. „Es ging um ein beachtliches Gebäude, das in einer beachtlichen Zeit errichtet werden musste“, erinnert sich Schreiner. Andernfalls hätte die Idee von Swoboda keine Perspektive gehabt. Die Partner aus den Niederlanden zeigten sich bei ihrem ersten Besuch in Fulda überrascht, dass man in Deutschland offenbar sehr rasch und sehr zielführend arbeiten könne. Den Negativschlagzeilen und dem Abgesang der deutschen Wirtschaft entgegenhaltend, sei mit der Realisierung des Projektes das Gegenteil bewiesen worden, „und dass es anders gehen kann in gemeinschaftlicher Anstrengung“. Nachdem ein geeignetes Grundstück gefunden worden war, seien auf dem Areal sehr schnell Fakten geschaffen worden.
Seinerzeit habe in der Fuldaer Unternehmenslandschaft wenig Zutrauen bestanden, dass ein Konkurrenzprodukt aus der großen tegut…-Familie in Fulda Bestand haben könnte. Schreiner: „Ohne Dein Engagement wäre das, was seinerzeit schon von Dir mit entwickelt wurde, zusammen mit Wolfgang Gutberlet, aus Fulda abgewandert. Diese wertvolle Bioschiene, das Produzieren von Nachhaltigen Lebensmitteln. Danke, dass Du mit Deinem unglaublichen Engagement, mit Deinen Visionen, etwas geschaffen hast, worauf Du aus meiner Sicht sehr, sehr stolz auf Dich sein kannst.“
Dass man unter schwierigsten Bedingungen seinem Pfad treubleibt und an seinen Zielen und Visionen festhalte, und etwas Neues errichte, sei nach Schreiner etwas sehr Seltenes.
„Es ist – mit allen Partnern – Dein Werk, das wir heute bestaunen können. Wir schauen auf zehn sehr erfolgreiche Bio Breadness Jahre hier in Fulda“, so der Fuldaer Stadtbaurat. Dass er eine solche Erfolgsgeschichte mit begleiten haben durfte und dürfe, mache ihn ein Stück weit stolz. Ergänzt wurde die heutige Firmenfeier im offiziellen Veranstaltungsteil von einer Werksführung sowie einem Gastvortrag von Dr. Alexander Beck zum Thema „Ökologische Lebensmittel – warum?“. +++
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Herzlichen Glückwunsch und Gratulation zu dieser Breadness Meisterleistung
Georg Sedlmaier Lebensmittelkaufmann und IG FÜR..Gründer ig-fuer.de
Georg Sedlmaier