THWS nahm an größter europäischer Hochschulkonferenz EAIE 2026 in Schottland teil

Mitarbeitende des THWS International Office vor Ort in Glasgow (v. li.): Anna A. Moritz, Maike Antlitz und Manuel Glattbach. Foto: THWS/Anna A. Moritz

Die Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) war auf der diesjährigen EAIE 2026, der größten Hochschulkonferenz Europas, im schottischen Glasgow so präsent wie nie zuvor: Mit einem Fachbeitrag, einer Poster-Präsentation sowie der erfolgreichen Teilnahme an der EAIE-Debatte gestaltete die THWS das Fachprogramm aktiv mit. Zudem war die Hochschule über die Allianz UNINOVIS sowie am Gemeinschaftsstand Study in Bavaria als Aussteller vertreten.

Mit 7.300 Besuchenden aus über 100 Ländern ist der Messekongress der European Association for International Education (EAIE) eine führende Plattform für Austausch und Vernetzung, die wertvolle strategische Impulse für die THWS liefert und einen idealen Rahmen für die Pflege und den Ausbau ihres internationalen Partnernetzwerks bietet.

„Dass die THWS auf Europas größter Hochschulkonferenz so engagiert aufgetreten ist, unterstreicht unseren Anspruch, die globale Hochschullandschaft aktiv mitzugestalten und die THWS als international vernetzte Akteurin fest zu verankern“, betont Prof. Dr. Achim Förster, THWS-Vizepräsident für Internationalisierung und Lehre in einer Mitteilung. „Durch die aktive Mitgestaltung des internationalen Hochschulraums können wir Impulse aufnehmen und Partnerschaften pflegen, die unsere Lehre und Forschung nachhaltig zukunftsfähig machen.“

Im Fachprogramm des Messekongresses setzte die THWS wesentliche Akzente zu den drängenden Themen der modernen Hochschullandschaft. Im Fachbeitrag „Lessons from failure: The hidden competence gap in internationalisation“ beleuchtete Prof. Dr. Achim Förster gemeinsam mit Dr. Marina Casals Sala (Instituto Superior de Estudios Psicológicos, Spanien), Fiona Hunter (Università Cattolica del Sacro Cuore, Italien) und Dr. Craig Whitsed (Curtin University, Australien) oft übersehene Hindernisse umfassender Internationalisierung: Kompetenzlücken, mangelnde Personalkapazitäten und fehlende institutionelle Unterstützung. Der Vortrag bot ehrliche Einblicke in Umsetzungshürden und lieferte dem Publikum konkrete Ansätze zur Evaluierung eigener Strategien.

Sieg bei Podiumsdebatte

Ein herausragender Erfolg gelang in der diesjährigen EAIE-Debatte: Unter dem Streitthema „AI will widen the digital divide in higher education“ trat Anna A. Moritz, Leiterin des Teams Digitale Transformation im THWS International Office, gemeinsam mit Cato Rolea (University of Southampton, Vereinigtes Königreich) an, um die optimistische Seite der Chancengleichheit durch künstliche Intelligenz zu vertreten. Das Duo überzeugte mit starken Argumenten und sicherte sich den Debattensieg.

Mit Blick auf die Digitalisierung der internationalen Hochschulzusammenarbeit präsentierte Moritz gemeinsam mit Lene Krogh Baldersheim (Norwegian Directorate for Higher Education and Skills, Norwegen) ein Poster mit dem Titel „Connect, Collaborate, Contribute: Driving the EU’s digital transformation“. Der Beitrag veranschaulichte, wie die „European Universities Initiative“ und die „European Student Card Initiative“ gemeinsam eine nahtlose, interoperable digitale Hochschullandschaft schaffen, um isolierte IT-Inseln durch zukunftsfähige Ökosysteme zu ersetzen. Außerdem organisierte Moritz in ihrer Funktion als Erasmus+ Digitalexpertin der Nationalen Agentur der Deutschen Akademischen Austauschdienstes bereits zum dritten Mal den Erasmus+ Digital Experts Talk, um den Fachaustausch zu digitalen Prozessen im Erasmus+-Programm (Erasmus without Paper, European Student Card, Erasmus App) zu vertiefen.

Internationale Präsenz und strategische Impulse

Auch im Ausstellungsbereich nutzte die THWS etablierte Netzwerke zur internationalen Positionierung: Die Allianz UNINOVIS, der die THWS seit 2025 angehört, war als eine von 36 europäischen Hochschulallianzen erstmals mit einem eigenen Stand auf der EAIE vertreten und präsentierte sich sowie ihr Partnernetzwerk dem internationalen Fachpublikum. Zudem wirkten THWS-Mitarbeitende am durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst koordinierten Gemeinschaftsstand „Study in Bavaria“ mit, um den Hochschulstandort Bayern international zu repräsentieren.

Darüber hinaus nutzte das THWS-Team die Konferenz für zahlreiche Fach- und Netzwerktreffen, um bestehende Partnerschaften zu vertiefen und neue Kooperationen anzubahnen. Neben dem direkten Austausch nahm die THWS wertvolle strategische Impulse zu aktuellen EU-Förderschwerpunkten mit – von der Stärkung Europäischer Allianzen und globaler Partnerschaften bis hin zur engeren Vernetzung mit Wirtschaft und Industrie in regionalen Innovationsökosystemen. Diese Erkenntnisse und Zukunftstrends bilden eine zentrale Grundlage für die strategische Weiterentwicklung der Internationalisierung an der THWS in den kommenden Jahren, heißt es abschließend. +++


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