Sternsinger im Bistum Fulda sammeln mehr als 738.000 Euro für Kinder in Not

Die Sternsingerinnen und Sternsinger im Bistum Fulda haben ihr Sammelergebnis deutlich gesteigert. Bei der 68. Aktion Dreikönigssingen kamen nach Angaben des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ insgesamt 738.449 Euro zusammen. Im Vorjahr hatten 108 Gemeinden und Gruppen noch 472.003 Euro gesammelt. In diesem Jahr beteiligten sich 104 Gemeinden und Gruppen an der Solidaritätsaktion.

Auch bundesweit blieb die Aktion auf hohem Niveau. Nach Angaben des Kindermissionswerks wurden rund 47,173 Millionen Euro gesammelt. Im Jahr 2025 hatte das Ergebnis bei 48,060 Millionen Euro gelegen, 2024 waren es 45,988 Millionen Euro. An der diesjährigen Aktion beteiligten sich Gruppen aus 7.131 Pfarrgemeinden, Verbänden, Schulen, Kindergärten und weiteren Einrichtungen.

Seit dem Start der Aktion im Jahr 1959 wurden durch das Dreikönigssingen mehr als 1,475 Milliarden Euro gesammelt. Mit den Spendengeldern werden Projekte für benachteiligte und notleidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Die Mittel fließen unter anderem in die Bereiche Bildung, Ernährung, Gesundheit, Kinderschutz, Nothilfe, pastorale Aufgaben und soziale Integration.

Im Bistum Fulda war der Abschluss der diesjährigen Aktion Mitte Januar im Fuldaer Dom gefeiert worden. Gemeinsam mit Weihbischof und Domdechant Prof. Dr. Karlheinz Diez kamen die verkleideten Sternsingerinnen und Sternsinger sowie ihre erwachsenen Begleiter zusammen. Dabei wurde ihr Einsatz in den Gemeinden gewürdigt. Die Aktion stand unter dem Leitwort „Schule statt Fabrik“ und machte auf das Thema Kinderarbeit in Bangladesch aufmerksam.

Bereits zum kommenden Jahreswechsel startet die 69. Aktion Dreikönigssingen. Unter dem Motto „Gutes Essen, starke Kinder – Sternsingen für gesunde Ernährung“ richtet sich der Blick dann auf Guatemala als Beispielland. Die bundesweite Eröffnung ist für Dienstag, 29. Dezember, in Münster vorgesehen. +++


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