Die Störung des Flugbetriebs am Flughafen Leipzig/Halle in der Nacht zu Mittwoch ist einem Medienbericht zufolge offenbar durch eine Drohne mit einem Zünder ausgelöst worden.
Wie die „Bild“ schreibt, soll am Boden auf dem Vorfeld eine Drohne entdeckt worden sein, an der sich ein Päckchen mit einem Zünder befand. Ermittler stuften sie demnach als möglichen Sprengsatz ein. Sie soll in „unmittelbarer Nähe“ zu einer ukrainischen Frachtmaschine vom Typ Antonov gelegen haben. In der Folge kam ein ferngesteuerter Entschärfungsroboter zum Einsatz. Ob die Sprengung erfolgte, war zunächst aber unklar.
Zuvor war bekannt geworden, dass eine Drohnensichtung an dem Flughafen zu einem größeren Einsatz von Bundespolizei und sächsischer Landespolizei geführt hatte. Nach etwa zwei Stunden konnte der Flugbetrieb auf der Start- und Landebahn Nord wieder aufgenommen werden. Die Südbahn blieb jedoch zunächst gesperrt. Ein Passagierflug und mehrere Frachtmaschinen mussten umgeleitet werden. Der Frachtverkehr am DHL-Hub war ungefähr ab Mitternacht erheblich behindert. Die geplanten Abflüge verzögerten sich um mehrere Stunden. +++
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