SPD will Rentenniveau anheben

SPD stellt sich gegen die Beschlüsse der letzten Rentenreform

Renter

Berlin. Die SPD will das Rentenniveau nicht unter 46 Prozent fallen lassen. Das erklärte SPD-Vize Ralf Stegner der „Bild“. „Wenn das Rentenniveau absehbar noch unter 46 Prozent absinkt, ist das extrem ungerecht und sozial unverträglich“, so der SPD-Vize. Damit stellt sich die SPD gegen die Beschlüsse der letzten Rentenreform. Damit wurde beschlossen, das Rentenniveau, also das Verhältnis von Standardrente zu Durchschnittseinkommen, schrittweise auf 43 Prozent im Jahr 2030 zu senken. Außerdem wollen die Sozialdemokraten darauf bestehen, eine im Koalitionsvertrag vereinbarte Mindestrente für Geringverdiener einzuführen. Das müsse Teil eines Integrationspaketes sein, so Stegner. „Einem Haushalt ohne Integrationspaket dürfen wir nicht zustimmen“, sagte der SPD-Vize. „Wenn wir in dieser Krise nicht eine Politik für alle Menschen machen, profitieren die Demokratiefeinde von rechts! Das dürfen wir nicht zulassen!“ +++ fuldainfo

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1 Kommentar

  1. Das größte Rentendebakel hat die SPD selbst verursacht und jetzt vor den Landtagswahlen den guten Mann zu spielen, ist lächerlich. Der Koalitionspartner CDU wird niemals bei einer Verbesserung der Rentenformel mitmachen. Dazu ist der Arbeitgeberflügel in dieser Partei zu stark. Hier gehen die Unternehmensgewinne vor. Altersarmut kommt später dran – vielleicht…

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