Berlin. Der SPD-Politiker Lars Klingbeil hat die Bundesregierung dazu aufgefordert, mehr für die IT-Sicherheit zu tun. Nach der Snowden-Affäre sei klar, dass die Bundesregierung ihre Hausaufgaben zur Förderung von IT-Sicherheit, etwa durch mehr Investitionen in Forschung und Entwicklung, machen müsse: „Da sehe ich zu wenig Aktivitäten“, sagte der netzpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion der „Frankfurter Rundschau“. Angesichts der Berichte über eine neue Cyber-Attacke auf die Bundesregierung müsse zudem herausgefunden werden, ob individuelles Fehlverhalten vorliege oder ob es gezielte Spähangriffe ausländischer Geheimdienste gegen deutsche Regierungsmitarbeiter gebe. Er fände es bedenklich, wenn es trotz der Zusicherung von US-Präsident Barack Obama, Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht mehr auszuspähen, nun geheimdienstliche Attacken gegen Mitarbeiter des Bundeskanzleramtes gäbe, so Klingbeil weiter. +++ fuldainfo
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