Mit einem Besuch im DB-Werk Fulda hat die SPD-Kreistagsfraktion ihre diesjährige Sommertour abgeschlossen. Im Mittelpunkt stand der in Fulda stationierte Rettungszug der Deutschen Bahn, der für Notfälle in den Tunneln der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg rund um die Uhr einsatzbereit ist.
Bundesweit gibt es lediglich sechs Standorte mit solchen Rettungszügen sowie einen Ersatzzug. Fulda nimmt dabei aufgrund seiner Lage an der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg mit ihren zahlreichen Tunnelbauwerken eine besondere Rolle ein. Die Rettungszüge sind speziell für Einsätze in Tunnelanlagen vorgesehen. Bei Unglücken außerhalb von Tunneln greifen andere Einsatzkonzepte.
Während ihres Besuchs erhielten die Mitglieder der Kreistagsfraktion einen umfassenden Einblick in die Aufgaben und die technische Ausstattung des Rettungszuges. Der Zug ist darauf ausgelegt, Einsatzkräfte schnell an schwer zugängliche Unfallorte in Tunneln zu bringen, Menschen zu retten und Verletzte medizinisch zu versorgen. Darüber hinaus ermöglicht seine Ausstattung die Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung.
Im Einsatzfall wird der Rettungszug durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Bahn im Bereitschaftsdienst sowie durch Einsatzkräfte der Feuerwehr der Stadt Fulda, einen Notarzt und Rettungssanitäter besetzt. Damit die unterschiedlichen Einsatzkräfte im Ernstfall reibungslos zusammenarbeiten können, finden regelmäßig gemeinsame Übungen statt. Gerade bei Einsätzen in Tunneln kommt es auf abgestimmte Abläufe, kurze Wege und eine verlässliche technische Ausstattung an.
Der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Michael Busold, zeigte sich von der Leistungsfähigkeit des Rettungszuges und der Arbeit der Beschäftigten beeindruckt. „Der Rettungszug ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie wichtig eine gut aufgestellte öffentliche Infrastruktur ist. Die meisten Menschen werden hoffentlich nie erleben, wie dieser Zug zum Einsatz kommt. Umso beruhigender ist es zu wissen, dass für den Ernstfall Technik, Fachwissen und Einsatzkräfte rund um die Uhr bereitstehen“, sagte Busold.
Zugleich verwies der Fraktionsvorsitzende auf die Bedeutung des Bahnstandortes Fulda. „Fulda ist einer der wichtigsten Eisenbahnknoten Deutschlands. Dass sich hier einer von nur sechs Standorten für Rettungszüge in Deutschland befindet, unterstreicht die besondere Bedeutung unserer Region für den Schienenverkehr und die Sicherheit auf der Schnellfahrstrecke“, erklärte Busold.
Mit dem Besuch im DB-Werk endete die Sommertour 2026 der SPD-Kreistagsfraktion. Zuvor hatte die Fraktion den Verbund Region Fulda sowie den Tante-Enso-Markt in Hohenroda-Mansbach besucht. Bei den drei Stationen standen damit unterschiedliche Themen im Mittelpunkt, die für den Landkreis und die Region von Bedeutung sind: Kinder- und Jugendhilfe, neue Konzepte für die Nahversorgung sowie eine leistungsfähige und sichere Infrastruktur.
Für Busold ist die Sommertour dabei mehr als ein fester Termin im politischen Kalender. „Die Sommertour ist für unsere Fraktion weit mehr als ein fester Termin im Jahreskalender. Sie gibt uns die Möglichkeit, direkt mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und uns vor Ort ein eigenes Bild von Herausforderungen und Chancen in unserer Region zu machen. Diese persönlichen Begegnungen sind durch nichts zu ersetzen und liefern wertvolle Impulse für unsere politische Arbeit“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss.
Auch die unterschiedlichen Stationen hätten gezeigt, wie breit die Themen sind, mit denen sich die Region auseinandersetzen muss. „Ob Kinder- und Jugendhilfe, innovative Konzepte für die Nahversorgung oder die Sicherheit unserer Schieneninfrastruktur – alle drei Stationen haben gezeigt, wie viel Engagement, Fachkompetenz und Innovationskraft in unserer Region vorhanden sind. Als SPD-Kreistagsfraktion nehmen wir die Anregungen aus diesen Gesprächen mit und werden sie in unsere politische Arbeit einfließen lassen“, erklärte Busold. +++
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