Der AfD-Bundestagsabgeordnete Pierre Lamely hat nach mehreren Infoständen in seinem Wahlkreis eine positive Bilanz seiner jüngsten Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern gezogen. Stationen seiner Tour waren Schlitz, Haselstein, Neuhof und Fulda. Nach Angaben des Abgeordneten standen dabei vor allem die wirtschaftliche Entwicklung sowie die Unzufriedenheit vieler Bürger mit der Bundespolitik im Mittelpunkt.
Für Lamely ist der direkte Kontakt mit den Menschen ein wichtiger Bestandteil seiner parlamentarischen Arbeit. Gerade der unmittelbare Austausch an den Infoständen ermögliche es, Stimmungen und Anliegen aufzunehmen, die in politischen Debatten in Berlin aus seiner Sicht zu wenig Beachtung fänden. „Der ungefilterte Austausch, frei von den typischen Politikerfloskeln, ist genau das, worauf es ankommt“, erklärte Lamely rückblickend auf die vergangenen Tage.
Nach seiner Darstellung ging es in den Gesprächen häufig um die wirtschaftliche Situation in Deutschland und die damit verbundenen Sorgen. Bürger hätten konkrete Fragen und persönliche Erfahrungen angesprochen, die ihren Alltag unmittelbar beträfen. Zugleich habe er einen erheblichen Vertrauensverlust gegenüber den etablierten Parteien wahrgenommen.
Besonders kritisch äußerte sich Lamely über Bundeskanzler Friedrich Merz. „Die Enttäuschung über die gebrochenen Wahlversprechen von Friedrich Merz ist riesig“, sagte der Bundestagsabgeordnete. Die Bewertung der politischen Entwicklung und der Vorwürfe gegenüber der Bundesregierung sind dabei Teil der politischen Positionierung des AfD-Politikers.
Nach Lamelys Angaben wurde bei den Gesprächen zudem wiederholt die Forderung nach vorgezogenen Neuwahlen geäußert. Die Bürger wünschten sich einen politischen Kurswechsel und eine andere Bundesregierung, die Deutschland wieder eine verlässliche Zukunftsperspektive geben solle, so Lamely.
Der Abgeordnete zeigte sich abschließend zufrieden mit der Resonanz auf seine Infostände und dankte den Bürgern, die sich an den verschiedenen Stationen Zeit für Gespräche genommen hätten. Der persönliche Austausch vor Ort werde auch künftig ein wichtiger Maßstab für seine politische Arbeit im Bundestag bleiben. Die Aussagen geben die Wahrnehmung und politische Bewertung des AfD-Bundestagsabgeordneten Pierre Lamely wieder. +++

Wer hat denn der Fuldaer AfD für ihre Parteitage immer wieder eine Bühne gegeben? Sorry – Demokratie hat in Osthessen schon einen besonderen Stellenwert. Wäre derselbe Text von einem CDU-Abgeordneten bei ON erschienen, hätte es diesen empörten Kommentar vermutlich gar nicht gegeben.
Der Maßstab darf nicht von der Partei abhängen. Entscheidend ist, ob ein Beitrag sauber kennzeichnet, dass es sich um die politische Darstellung eines Abgeordneten handelt. Was für die CDU gilt, muss ebenso für die AfD, SPD, Grüne oder jede andere Partei gelten.
Wer Medienkritik ernst meint, sollte deshalb nicht danach urteilen, wer spricht, sondern wie darüber berichtet wird. Gleiche journalistische Standards für alle – das ist gelebte Demokratie.
Und genau diese Einordnung steht am Ende des Beitrags ausdrücklich:
„Die Aussagen geben die Wahrnehmung und politische Bewertung des AfD-Bundestagsabgeordneten Pierre Lamely wieder.“
Unglaublich, dass man Faschisten eine derartige Bühne gibt.