SinnLeffers übernimmt Hohmann&Heil

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Fulda. Das knapp 5000 Quadratmeter große Multilabelhaus von Hohmann und Heil in Fulda wird ab Mitte des Jahres zu SinnLeffers gehören. Am Donnerstag wurden dazu die Verträge unterzeichnet. Dies hat das Unternehmen am Freitag in Fulda mitgeteilt. Mitarbeiter von Hohmann und Heil haben dies am Freitagmorgen bei einer Versammlung kurz vor Ladenöffnung erfahren. Mit dem Start der Saison Herbst/Winter 2018 wird Hohmann und Heil als eigenständiges Unternehmen Teil der SinnLeffers Gruppe und die Präsenz der SinnLeffers Gruppe in Hessen stärken. Die herausragende Position von Hohmann und Heil in der Region Fulda wird der Gruppe helfen, das angestrebte profitable Wachstum voran zu treiben.

Die Entscheidung, den Markenamen Hohmann und Heil beizubehalten und die Gesellschaft in Fulda als Tochterunternehmen zu führen und nicht vollständig zu integrieren, war vom Beginn der Gespräche klar. „Hohmann und Heil ist eine kerngesunde, regional bestens eingeführte Marke mit einem herausragenden Personal, deren Wert man nicht hoch genug einschätzen kann“ sagt Friedrich-Wilhelm Göbel, der Generalbevollmächtigte der SinnLeffers Gruppe. „Es ist das Ziel der SinnLeffers Gruppe, den Charakter und die Eigenständigkeit von Hohmann und Heil zu erhalten, gleichzeitig aber für Hohmann und Heil die Vorteile der Zugehörigkeit zu einer größeren Gruppe zu realisieren. Auch wollen wir prüfen, ob nicht SinnLeffers von einer agilen und profitablen kleineren Einheit etwas lernen kann“. Dies sind die erklärten Ziele der Geschäftsführung der SinnLeffers vertreten durch Susanne Straus und Torsten Altenscheidt, beide Geschäftsführer der SinnLeffers GmbH.

Hans-Peter Hohmann und Christoph Heil erklärten: „Die Entscheidung für einen Verkauf unseres Lebenswerkes ist uns nicht leichtgefallen, aber nachdem es keine interne Nachfolgeregelung geben konnte und SinnLeffers die Werte von Hohmann und Heil schätzt und versteht, freuen wir uns über die erzielte Lösung. Dies gilt insbesondere, weil alle Mitarbeiter von Hohmann und Heil Ihre Arbeitsplätze behalten und auch Fulda und den Kunden von Hohmann und Heil die gewohnte Qualität der Beratung und Sortimente erhalten bleiben“.

Die sichtbarste Veränderung wird es bei Hohmann und Heil in Teilen des Sortimentes geben. Einige für Hohmann und Heil neue Marken in den Kategorien DOB und HAKA werden bereits zur Herbst/Winter Saison 2018 aufgenommen, um die Attraktivität des Angebotes weiter zu steigern und bestehende Umsatzpotentiale zu heben. Der Bereich Sport/Athleisureware, ein sehr erfolgreicher Bestandteil von Hohmann und Heil wird beibehalten und für SinnLeffers eine gute Basis sein, eine Ausweitung des Angebotes im Bereich Sport/Athleisureware bei SinnLeffers zu analysieren. Die Kontinuität der Entwicklung von Hohmann und Heil wird auch durch die zukünftige Einbindung von Herrn Hans-Peter Hohmann und Herrn Christoph Heil als Berater gewährleistet. „Wir sind glücklich, dass wir auch in Zukunft auf die Expertise von den Herren Hohmann und Heil zurückgreifen können, sowohl für Hohmann und Heil als auch SinnLeffers“, so Friedrich-Wilhelm Göbel.

Insgesamt ist es das Ziel der SinnLeffers Gruppe, als profitables Unternehmen den Erwartungen von Kunden, Partnern auf Seiten der Industrie und Mitarbeitern gerecht zu werden und somit auch zu einer erfolgreichen Weiterentwicklung des stationären Handels beitragen zu können ohne auf die Vorzüge der Digitalisierung zu verzichten. In diesem Zusammenhang werden in den nächsten Monaten eine Reihe von bereits angekündigten Projekten umgesetzt werden.

Über SinnLeffers: 1997 fusionierten die beiden Traditions-Modehäusern Sinn und Leffers. Von 2001 bis 2005 gehörte das Unternehmen zum Essener KarstadtQuelle-Konzern, bis es von der Deutschen Industrie Holding (DIH) übernommen wurde. Im Dezember 2012 erwarb die Familie Wöhrl, welche auch die vor allem in Süddeutschland bekannte Rudolf Wöhrl AG betrieben hat, alle Anteile an SinnLeffers. Zwischen September 2016 und Ende Juli 2017 (Aufhebung der Insolvenz durch das Gericht in Hagen am 31.07.2017) wurde SinnLeffers im Rahmen einer Insolvenz in Eigenverwaltung grundlegend zukunftsfähig gemacht. Seit dem 01.08.2017 ist SinnLeffers mit der Unternehmenszentrale in Hagen und 20 Filialen in Aachen, Bielefeld, Bochum (Ruhrpark), Bonn, Dresden, Hagen, Hamburg-Harburg, Jena, Kassel, Koblenz, Krefeld, Lüdenscheid, Magdeburg, Mainz, Menden, Mönchengladbach, Münster, Oberhausen, Osnabrück und Trier aktiv. SinnLeffers beschäftigt aktuell rund 1.300 Beschäftigte.

Im Januar 1955 wurde Hohmann&Heil in der Rabanusstraße in Fulda eröffnet, 2011 wurde das Haus im Rahmen des Neubaus des Emailierwerk-Einkaufszentrum, erweitert. 2014 konnte das Unternehmen sein 60-Jähriges feiern. +++


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