Manchmal sind es die pragmatischen Entscheidungen, die den größten Unterschied machen. Bedarf erkennen, handeln – ohne lange Umwege. Genau diesem Prinzip folgt der Verein „Freunde und Förderer des Kreiskrankenhauses“ in Alsfeld seit Jahren. Die jüngste Spende fügt sich nahtlos in diese Linie ein – und dürfte für Patienten wie Therapeuten gleichermaßen spürbar werden.
Mit einem modernen Schallwellengerät erweitert die Physiotherapie am Kreiskrankenhaus Alsfeld (KKA) ihre Möglichkeiten. Der Vereinsvorsitzende Holger Feick ließ es sich gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Dr. Steffen Lancee und Eckhard Hermann nicht nehmen, das Gerät persönlich zu übergeben. Empfangen wurden sie von Patrick Botthof-Boß, seiner Stellvertreterin Jacintha Leib sowie Nadine Hellmund.
Was auf den ersten Blick wie ein weiteres technisches Hilfsmittel wirkt, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als vielseitiges Instrument in der Therapie. Das übergebene „Novafon max+“ ergänzt ein bereits vorhandenes Schallwellengerät – und trifft damit auf ein Team, das mit der Technik vertraut ist und ihren Nutzen zu schätzen weiß.
Die Funktionsweise ist ebenso schlicht wie effektiv: Über einen vibrierenden Kopf werden Schallwellen in das Gewebe geleitet, die auch tiefere Schichten erreichen. Dort regen sie die Durchblutung an, stimulieren Nervenbahnen und können so Schmerzen lindern oder Heilungsprozesse unterstützen. In der Praxis bedeutet das eine breite Palette an Einsatzmöglichkeiten – vom klassischen Tennisarm über neurologische Beschwerden bis hin zur Behandlung von Narben nach Operationen oder Problemen an Sehnen und Bindegewebe.
Für Patrick Botthof-Boß ist das Gerät daher mehr als nur eine Ergänzung: Es erweitert gezielt die therapeutischen Optionen im stationären wie im ambulanten Bereich. Beschwerden wie kribbelnde Beine oder muskuläre Verspannungen lassen sich damit ebenso behandeln wie komplexere neurologische Symptome.
Beim Förderverein sieht man genau darin den Kern der eigenen Arbeit. Es gehe nicht um abstrakte Projekte, sondern um konkrete Verbesserungen im Alltag der Patientenversorgung. Hilfe, die direkt ankommt – und dort wirkt, wo sie gebraucht wird.
So wird aus einer vergleichsweise kleinen Anschaffung ein Baustein in der kontinuierlichen Weiterentwicklung der medizinischen Versorgung vor Ort. Leise vielleicht, aber mit nachhaltiger Wirkung. +++

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