Schäuble: Asylstreit hat politische Kultur beschädigt

Ein solches Foto mit Erdogan zu machen, war wahrscheinlich nicht klug

Wolfgang Schäuble (CDU)
Wolfgang Schäuble (CDU)

Berlin. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hat eine “erhebliche Beschädigung” der politischen Kultur in Deutschland durch den unionsinternen Asylstreit beklagt. Der zugrunde liegende Konflikt gehe “durch unsere ganze Gesellschaft”, sagte Schäuble der Wochenzeitung “Die Zeit”. Er fügte hinzu: “Wir müssen unsere Grenzen schützen, und wir müssen darauf achten, dass wir nicht falsch verstanden werden. Das war das, was 2015 nicht wirklich gelungen ist.” Die Hilfe für die Flüchtlinge sei damals nicht falsch gewesen. “Aber die Bilder, die es zum Beispiel auch vom Hauptbahnhof in München gegeben hat, haben Missverständnisse geweckt”, so der Bundestagspräsident. Es könne “nicht sein, dass alle, für die in ihrer Heimat die Verhältnisse unerträglich sind, nach Europa kommen. Das kann Europa nicht leisten.” In der Debatte über Nationalspieler Mesut Özil kritisiert Schäuble den Deutschen Fußball-Bund (DFB): “Ein solches Foto mit Erdogan zu machen, war wahrscheinlich nicht klug. Warum allerdings die sogenannten Experten sagen, das sei einer der Gründe für das Ausscheiden der deutschen Mannschaft in der Vorrunde gewesen, verstehe ich nicht. Irgendjemand beim DFB, in dem lauter kluge und hochbezahlte Leute sind, hätte dafür sorgen müssen, dass das nicht so eskaliert.” +++

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2 Kommentare

  1. Bayrisches Trio Infernale: Seehofer, Dobrindt, Söder! Die Giftmischer der „C“SU!
    Die „C“SU vergiftet die Gesellschaft! Schickt sie zur Hölle!

  2. Schäuble empfiehlt sich in den letzten Tagen klar als Übergangskanzler. Ein Amt, dass er vor vielen Jahren bereits statt Merkel anstrebte. Vielleicht kann er ja noch seinen Traum verwirklichen, denn die jetzige Amtsinhaberin schwächelt deutlich.

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