Kreislaufwirtschaft funktioniert, wenn man sie konkret macht. Das hat die Netzwerk-Session des Kompetenzzentrums KARE am Institut für angewandte Logistik (IAL) der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) gezeigt. Unternehmende, Forschende und Angehörige von Verbänden arbeiteten an diesem Tag an Wegen, Wissen und Werkzeugen für die Praxis.
Vier Unternehmen berichteten, wie der Kreislauf bei ihnen bereits funktioniert: REHAU Window Solutions, MAINCOR Rohrsysteme, Röchling Medical und PLASTHIP. Anschließend behandelten drei Workshops die Themen Recycling und Material, Rückführungssysteme und Produktdesign.
„Kreislaufwirtschaft wird erst dann erfolgreich, wenn wir sie nicht nur theoretisch beleuchten, sondern praktisch umsetzen“, so Prof. Dr. Ulrich Müller-Steinfahrt, Leiter des IAL. „Die Zusammenarbeit von verschiedenen Institutionen zeigt uns, wie der Wandeln gelingen kann.“
Aus dem Forschungsprojekt KARE ist der sogenannte „Circular Economy Gap Detector“ (CEGD) entstanden. Mit diesem können Unternehmen in nur circa 15 Minuten kostenlos herausfinden, wie gut der eigene Betrieb für die Transformation aufgestellt ist. Die nächste Network-Session findet am 15. September 2027 in Nürnberg statt. +++

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