Rhöner Charme Sonntagsspaziergang: Hunderte auf der Kunstmeile unterwegs

Brand: Wirte-Vereinigung Dank ihres Vorsitzenden eine Erfolgsgeschichte geworden

Alexander Leubecher (Inhaber Hotel „Sonne“ Gersfeld (Rhön)), Manfred Laudenbach (Pensionär, ehemals „Fuldaer Haus“) Dieter Kehl (Vorsitzender "Rhöner Charme"), Manfred Helfrich (Bürgermeister Gemeinde Poppenhausen (Wasserkuppe)), Monika Ebertowski (Leiterin Kunststation Kleinsassen), Bernd Woide (Landrat des Landkreises Fulda) und Michael Brand MdB (Bundestagsabgeordneter) (v.l.n.r.)

Poppenhausen (Wasserkuppe). Bei dem traditionellen Rhöner Charme Sonntagsspaziergang sind heute einige Hunderte auf der Poppenhausener Kunstmeile unterwegs gewesen. Mit dabei waren neben Mitgliedern der Wirte-Vereinigung „Rhöner Charme“ auch der Bürgermeister der Gemeinde Poppenhausen (Wasserkuppe) Manfred Helfrich, der Landrat des Landkreises Fulda Bernd Woide sowie der heimische Bundestagsabgeordnete Michael Brand MdB und die Leiterin der Kunststation Kleinsassen Monika Ebertowski.

Dieter Kehl, Vorsitzender des Rhöner Charme und, als Inhaber des gleichnamigen Landhauses (Gasthof – Hotel – Wellness), selbst in der Gastronomie und Hotellerie tätig, ging zur Mittagsstunde vor dem gemeinsamen Spaziergang der Kommunal-, Kreis- und Bundespolitiker, – beginnend vom „Grabenhöfchen“ – zum „Fuldaer Haus“ auf die Bedeutung des Sonntagsspaziergangs ein. Von den Mitgliedern des Rhöner Charme ins Leben gerufen, um denjenigen, die bislang noch nicht sooft mit der Rhön in Verbindung gekommen sind, die „Schönheiten der Rhön näherzubringen“, fungiert der Sonntagsspaziergang, der, wie sein Name unschwer zu erkennen gibt, nach der Wirte-Vereinigung benannt wurde, mittlerweile als einer der Höhepunkte der Rhöner Charme-initiierten Veranstaltungen sowie aufgrund seines familien-, wie barrierefreundlichen Profils, als beliebtes Ausflugsziel. Die Poppenhausener Kunstmeile – für den Vorsitzenden des Rhön Charme – gerade deshalb eine der „schönsten Wanderstrecken“, die die Rhön zu bieten hat, weil sie ganzjährig gut zu bewandern ist.

Dieter Kehl: „Vielen ist gar nicht bewusst, was für ein Sahnehäubchen die ‚Poppenhausener Kunstmeile‘ ist und welch großen Schatz wir eigentlich vor der Haustüre haben. So hoffen wir, vom Rhöner Charme, dass wir viele unserer auswärtigen Gäste vom ‚Land der offenen Fernen‘ begeistern können und diese, unseren Grundgedanken dahinter, nämlich die ‚Schönheiten der Rhön‘, unsere regionalen, ‚kulinarischen Köstlichkeiten‘, mit ‚Bewegung und Gesundheit‘, – einmal zu leben, aber auch zu verbinden, verstehen mögen.“ Letztes Jahr wegen schlechtem Wetter ausgefallen, erinnerte Dieter Kehl heute an den Rhöner Charme Sonntagsspaziergang in 2015, als man zum Regenschutz an die Ehrengäste „Rhöner Charme“-Regenschirme verteilt hatte. Dem war heute nicht so; Ganz im Gegenteil. Zum Schutz vor starker UV-Bestrahlung, gab es für die Anwesenden „Rhöner Charme“-Sonnencaps. Abschließend seines Grußwortes ging Dieter Kehl noch auf das Rahmenprogramm des diesjährigen Sonntagsspaziergangs ein, das – neben dem sonstigen Schaufenster der Rhöner Charme Betriebe – darunter auch neue Mitglieder in der Wirte-Vereinigung – auch eine Bilderausstellung der Künstler Veronika Zyzik und Sergej Kasakow inkludiert. Anbei dankte er allen Organisatoren, die zur Ausrichtung und damit zum guten Gelingen des Sonntagsspazierganges, beigetragen haben.

Den Besucher auf der Poppenhausener Kunstmeile erwartete heute ein vielfältiges kulinarisches Angebot zubereitet von den Betrieben und Mitgliedern des Rhöner Charme – darunter das Restaurant „Rhönblick“ oder das Grillrestaurant „Kneshecke“. Für Gersfeld-Hettenhausens neue Eisdiele „Die Eisheiligen“, war es das erste Mal beim Sonntagsspaziergang. Über das in Eigenproduktion selbst hergestellte „gefrorene Glück“, wie das Team von die Eisheiligen ihr Speiseeis selbst bezeichnet, zeigten sich die Besucher positiv überrascht. Hier besonders der naturbelassene Geschmack der Eissorten gefiel und daher überzeugte. „Sehr gerne mit dabei, wenn es um die Kulinarik geht“, war heute auch die Kunststation Kleinsassen – vertreten durch ihre Leiterin Monika Ebertowski sowie die Künstler Veronika Zyzik und Sergej Kasakow. Monika Ebertowski warb in ihren Grußworten für die Möglichkeit der Gäste, den beiden Künstlern bei der Landschaftsmalerei „live“ über die Schulter zu schauen und bei dieser Gelegenheit, mit den Kunstschaffenden ins Gespräch zu kommen.

Für Sergej Kasakow, mittlerweile 21 Jahre in Deutschland und hierzulande heimisch geworden, war es bereits das dritte Mal, dass er im Kontext des Rhöner Charme Sonntagsspaziergangs mit der Landschaftsmalerei vertreten sein durfte. Dem Künstler, der an der „Hochschule für Malerei, Bildhauerei und Architektur Moskau“, einst Malerei studierte, war es nie darauf angekommen, mit seinem Talent reich oder berühmt zu werden. „Ich freue mich, wenn ich malen kann und den Menschen meine Bilder gefallen.“ Bei seinen eigenen Portraits, ist er allerdings kritisch. Heute aber widmete sich Kasakow den Schönheiten der Rhön sowie dem runden Gebilde des Fuldaer Hauses. „Lieber Herr Kehl – Es ist eine Erfolgsgeschichte, was die letzten Jahre – Dank ihnen – mit dem Rhöner Charme auf den Weg gebracht worden ist. Die Rhön ist ein Juwel, aber auch ihre Produkte sind es, die Juwelen sind“, so Bundestagsabgeordneter Micheal Brand MdB.

Poppenhausens Bürgermeister Manfred Helfrich ging in seinem Grußwort auf den Entstehungskontext von Kunstmeile und Rhöner Charme ein. Ein herzliches Wort des Dankes gebührte an dieser Stelle Dieter Kehl, dem Vorsitzenden des Rhöner Charme, der die Initiative und damit den Grundgedanken „Kunst und Kulinarik zusammenzubringen“, 2015 begonnen hatte. Dabei hob er auch den herrlichen Ausblick in das „Tal der offenen Fernen“ hervor. Grüße von Seiten des Landkreises, überbrachte der Landrat des Landkreises Fulda Bernd Woide. In seinem Grußwort, das ebenso die Schönheiten der Rhön sowie die kulinarischen Köstlichkeiten inkludierte, schloss er sich seinen Vorrednern an. +++ jessica auth

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3 Kommentare

  1. Ich finde, dass diese Veranstaltung eine tolle Sache ist. Man hätte ein paar mehr Wirte oder Caterer dazu bewegen müssen, mitzumachen. Das Angebot war meiner Meinung nach etwas dürftig. Aber das, was angeboten wurde, war ausgezeichnet. Dass ein Medium in seinem Beitrag schreibt ein “… Kamerateam war dabei …” ist so nicht richtig, es ist mit dem Auto durchgehuscht, dass ist die passende Formulierung. Die Menschen laufen bei diesem Sonntagsspaziergang, um es zu genießen und dann fahren dort Medienvertreter in ihrer Dieselkutsche vorbei, um die Menschen zu fragen, wie es war! Selbsterfahrung wäre hier der richtige Weg, dann muss man nicht fragen und man kann einen prima Artikel machen, siehe diesen hier!

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