Pilotprojekt stärkt Katastrophenschutz in Burghaun

Kata sz1
Foto: privat

Das Thema Katastrophenschutz ist nach Einschätzung der Verantwortlichen über lange Zeit stark vernachlässigt worden. Gleichzeitig hätten sich sowohl die technischen Möglichkeiten als auch die Risiken in den vergangenen Jahren erheblich verändert. Vor diesem Hintergrund hat das Burghauner Ordnungsamt gemeinsam mit Paul Drexler vom Landkreis Fulda als Pilotkommune den Musteraufbau eines sogenannten Katastrophenschutzleuchtturms sowie eines Betreuungsplatzes 50 umgesetzt. Dabei flossen auch Erfahrungen aus den Stromausfällen in Berlin in die Planungen ein.

Der Katastrophenschutzleuchtturm soll im Ernstfall als zentrale Anlaufstelle für die Bevölkerung in den Ortsteilen dienen. Insbesondere bei einem länger andauernden Stromausfall könne dort Hilfe organisiert, die Kommunikation aufrechterhalten und Unterstützungsmaßnahmen koordiniert werden.

Der sogenannte Betreuungsplatz 50 ist für die vorübergehende Notversorgung von bis zu 50 Personen ausgelegt. Hilfsbedürftigen stehen dort unter anderem medizinische Versorgung, Spielmöglichkeiten für Kinder sowie ein Schlafsaal zur Verfügung. Die Verantwortlichen dankten insbesondere Paul Drexler für die Unterstützung bei der Umsetzung des Projekts. Zugleich äußerten sie die Hoffnung, dass sowohl der Katastrophenschutzleuchtturm als auch der Betreuungsplatz im Ernstfall möglichst nie benötigt werden. +++


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