Neue Parkplatzregelung für Stoßzeiten auf der Wasserkuppe

Parken entlang der Landesstraße L3068 künftig verboten

Gersfeld. Nach den jüngsten umfangreichen Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen der Parkplatzanlagen stehen auf der Wasserkuppe insgesamt mehr als 900 Stellplätze zur Verfügung. 166 Parkplätze sind neu geschaffen worden. Schätzungen der Polizei zufolge werden diese Kapazitäten an besucherstarken Tagen und bei Großereignissen jedoch nicht ausreichen. Ein neuer „Notfallplan“ soll Abhilfe schaffen und die Sicherheit auf der Wasserkuppe erhöhen.

Der von Landkreis Fulda, Polizei, den Anrainergemeinden Gersfeld, Wüstensachsen und Poppenhausen sowie Hessenmobil ausgearbeitete Notfallplan für besonders besucherstarke Tage sieht unter anderem eine bedarfsabhängige Öffnung der Mittelinsel des neuen Parkplatzes in Richtung Abtsroda vor. In der Hochsaison im Winter stehen so 50-75 zusätzliche Stellplätze zur Verfügung. Gleichzeitig wird das bislang verbotene, aber in Stoßzeiten geduldete Parken entlang der Landesstraße L3608 von Abtsroda in Richtung Wasserkuppe künftig nicht mehr toleriert. Begründet wird dies mit der besonderen Gefahrenlage dieser ungeregelten Parksituation. Die Landstraße ist unbeleuchtet, zudem herrschen entlang der Strecke hohe Fahrgeschwindigkeiten, sodass Personen mit Skiausrüstung und Kinder mit Schlitten zum Teil lange Wege ungesichert auf der Fahrbahn zurücklegen müssen. Insbesondere in den Abendstunden besteht erhöhte Unfallgefahr. Mit Fertigstellung der neuen Parkplatzanlage Abtsroda und dem neuen Einweiser-Service zur optimalen Nutzung der vorhandenen Kapazitäten wird daher das Parken entlang der Landesstraße ab sofort unter Verbot gestellt und bei Zuwiderhandlung sanktioniert.

Um die Parkraumsituation an besonders besucherstarken Tagen zu entspannen, arbeiten der Landkreis Fulda und seine Kooperationspartner derzeit an einem Konzept für einen modernen Shuttle-Service, welcher mit Hilfe eines koordinierten Meldesystems auf vorhandene Parkplätze in Poppenhausen, Gersfeld und Wüstensachsen zurückgreifen soll. Ziel ist es, Besucher nach dem Vorbild des „Park & Ride“ schon beim Durchfahren der Anrainergemeinden mittels eines elektronischen Parkleitsystems über die Stellplatzkapazitäten auf der Wasserkuppe zu informieren und entsprechend auf die freien Parkplätze zu verteilen. Es soll schnellstmöglich in die Erprobungsphase gehen und im Laufe der nächsten Jahre etabliert werden. +++

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