Neue Fußgängerbrücke am Westring eingehoben

30 Tonnen Stahl statt Holz

Nach rund zweieinhalb Jahren können Fußgänger und Radfahrer bei Haimbach den Westring wieder auf einer Brücke überqueren. Am Samstag das 30 Tonnen schwere Bauwerk mit einem großen Autokran eingehoben worden. Nachdem ein Lkw mit Kranaufbau an der bis Dezember 2017 an dieser Stelle eine Holzbrücke befunden Holzbrücke hängen blieb, musste diese abgerissen. Die Neue ist eine Stahlbrücke und ist 32,40 Meter lang, 3,20 Meter breit, 1,70 Meter hoch und für Fußgänger und Radfahrer ausgelegt. Die Durchfahrtshöhe der etwa 30 Tonnen schweren Konstruktion beträgt rund 4,90 Meter. Angeliefert wurde das Bauwerk in drei Teilen und von rund zehn Mitarbeitern der Herstellerfirma Götze Stahl- und Anlagentechnik aus Emden vor Ort montiert. Nachdem alle Schrauben nochmals nachgezogen wurden, ist die Brücke von einem 300-Tonnen-Autokran in Position gehoben und montiert worden. Die bei dem damaligen Unfall praktisch unbeschädigt gebliebenen Betonwiderlager wurden dabei wiederverwendet. Trotz es zwischendurch immer wieder Regen gab, hatten sich einige Zuschauer eingefunden. Im Dezember 2017 war ein Lkw, dessen Kranaufbau nicht komplett eingefahren war, an der damaligen Holzbrücke hängen geblieben. Hierdurch wurde diese so stark beschädigt, dass sie damals sofort abgerissen werden musste. „Es hat natürlich jetzt eine Zeit gebraucht“, sagte Peter Wöbbeking, regionaler Bevollmächtigter von Hessen Mobil – unter anderen ging es um die Kostenübernahme durch die Versicherung. Statt aus Holz ist die neue Brücke aus jetzt aus feuerverzinkten Stahl, damit teurer aber auch langlebiger als eine Holzkonstruktion. „Die Kostendifferenz trägt das Land Hessen, weil die Straße künftig eine Landstraße sein wird“, erläuterte Wöbbeking. Die neue Brücke kostet insgesamt 184.000 Euro. +++

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