MKK: Kreisbauernverband startet Projekt für Blühflächen

Die Blühflächen werden im April je nach Witterung ausgesät

Blumenwiese

Ermutigt durch das Projekt „Main-Kinzig blüht“ und durch ein ähnliches Modell auf bayerischer Seite will der hiesige Kreisbauernverband mit den Imkern, Jagdvereinen und der Unteren Naturschutzbehörde ebenfalls eine Aktion für Insekten und andere Kleinlebewesen starten. Die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler unterstützt diese Idee für weitere Blühflächen und traf sich jetzt mit einigen Akteure zum offiziellen Auftakt.

Wie Mark Trageser, Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Main Kinzig erläuterte, wollen einige Landwirte in verschiedenen Gemarkungen entsprechende Flächen auswählen und dort eine geeignete Pflanzenmischung ausbringen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger oder Unternehmen können dann über einfache Patenschaften diese Bereiche noch erweitern. So gibt es zum Beispiel für 60 Euro im Jahr zusätzliche 100 Quadratmeter, kleinere Flächen werden günstiger angeboten.

Alle Interessenten können sich für diese Saison bis zum 31. März beim Kreisbauernverband Main-Kinzig melden unter info@kbv-main-kinzig.de. „Das Projekt ist auf mehrere Jahre ausgelegt und wird Stück für Stück weiterentwickelt“, ergänzt Trageser. Nach Möglichkeit sollen die Flächen nicht direkt an Wegen liegen, sondern eher in geschützten Bereichen. Außerdem ist eine örtliche Nähe zu den jeweiligen Paten vorgesehen.

In den kommenden Tagen geht es den Akteuren doch zunächst einmal darum, die Idee beispielhaft in die Tat umzusetzen. „Ich bin überzeugt, dass wir hier gemeinsam einen weiteren Beitrag leisten können, um heimischen Insekten und Kleintieren besserer Lebensbedingungen zu bieten“, zeigt sich die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler optimistisch. Mit Blick auf die schon zahlreich geschaffenen Lebensräume und Blumenwiesen, sei diese Zuversicht auch absolut begründet.

„Die Blühflächen werden im April je nach Witterung ausgesät und bleiben bis zum Januar des Folgejahres bestehen“, beschreibt Landwirt und Vorstandsmitglied Manuel Schneider die Umsetzung. Der Standort wird mit Hilfe von Imkern, Jägern und Naturschützern in der gewünschten Gemarkung festgelegt. Dieses Zusammenarbeit ist für die Erste Kreisbeigeordnete Simmler „eine gute Voraussetzung, um langfristig erfolgreich zu sein“. Der künftige Pate erhält dann zweimal im Jahr ein Foto per Mail zugesandt, auf dem die Fläche zu sehen ist. Die Fotos werden von den teilnehmenden Landwirten gemacht und durch den Kreisbauerverband weitergeleitet.

Für den Paten, der auch eine entsprechende Urkunde erhält, besteht die Möglichkeit, die Blühfläche jederzeit zu besichtigen. Das Betreten der Blühfläche und das Entnehmen von Pflanzen ist allerdings nicht gestattet. Die Blühfläche soll der Natur dienen und somit auch einen Ruhepunkt für Tiere darstellen. Der Kreisbauerverband wird Informationstafeln aufstellen, die über das Projekt aufklären. +++

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