Potsdam. Nach dem Bomben-Alarm in der Potsdamer Innenstadt sollen die Sicherheitsvorkehrungen in ganz Brandenburg verstärkt werden. Es würden ab Samstag zusätzliche Polizeikräfte eingesetzt, sagte Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) am Abend dem RBB. Die Ermittler stünden indes vor einem Rätsel. „Bis zur Stunde wissen wir nicht einmal, ob der Sprengsatz dem Weihnachtsmarkt galt oder der Apotheke.“ Am Nachmittag hatte ein Unbekannter ein verdächtiges Paket in einer Apotheke am Weihnachtsmarkt abgegeben. Darin befanden sich Nägel und ein sogenannter „Polen-Böller“, jedoch keine Sprengvorrichtung. „Man muss von einem sehr gut imitierten Sprengkörper reden“, so Brandenburgs Innenminister. Der Vorfall sei vollkommen überraschend gewesen. „Es gab im Vorfeld keine Hinweise irgendeiner Art.“ Der Weihnachtsmarkt in der Potsdamer Innenstadt war anschließend evakuiert worden, auch Anwohner wurden nicht in ihre Häuser gelassen. Am Samstag sollen die Glühweinstände und Buden wieder normal geöffnet sein, sagte Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs. Es gebe keinen Anlass für eine andere Vorgehensweise. +++
Das könnte Sie auch interessieren
Dual Studierende bei der Kreisverwaltung Vogelsbergkreis willkommen geheißen
Kinderpalliativteam Mittelhessen informierte über Perinatale Palliativversorgung
Kanadierin Anne Carson bekommt Literatur-Nobelpreis
Landesstraße zwischen Ilbeshausen-Hochwaldhausen und Grebenhain von Mitte Oktober bis Ende Dezember ...

and then
Hinterlasse jetzt einen Kommentar