Klinikum Hersfeld-Rotenburg bringt beim Hauptstadtkongress Impulse für die Gesundheitsversorgung ein

Sebastian Mock
Sebastian Mock

Das Klinikum Hersfeld-Rotenburg hat sich beim Hauptstadtkongress der Gesundheitswirtschaft in Berlin in die bundesweite Debatte über die Zukunft des Gesundheitswesens eingebracht. Geschäftsführer Sebastian Mock nahm am Mittwoch an einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion teil, in der Fachleute über Strategien für eine leistungsfähige und wirtschaftlich tragfähige Gesundheitsversorgung diskutierten.

Unter dem Titel „80 dürfen nicht die neuen 100 bleiben! Strategien gegen Produktivitätsverlust“ standen Fragen im Mittelpunkt, die derzeit viele Kliniken und Gesundheitseinrichtungen beschäftigen. Diskutiert wurde, wie produktiv die Gesundheitsversorgung heute ist, welche Maßnahmen notwendig sind, um einem weiteren Produktivitätsverlust entgegenzuwirken, und wie sich die Leistungsbereitschaft im Gesundheitswesen nachhaltig stärken lässt.

Den Auftakt der Veranstaltung bildete ein Impulsvortrag von Prof. Dr. Boris Augurzky, Inhaber des Lehrstuhls für Gesundheitsökonomie an der Universität Duisburg-Essen. Anschließend diskutierte Sebastian Mock gemeinsam mit Alexander Schmidtke vom Klinikverbund Südwest gGmbH, Dr. Silke Kühnle von den Städtischen Kliniken Mönchengladbach GmbH sowie Dr. Götz Brodermann von der München Klinik gGmbH. Moderiert wurde die Runde von Axel Fischer, Partner Health Care bei Roland Berger.

Mock brachte dabei insbesondere die Erfahrungen eines kommunalen Schwerpunktversorgers im ländlichen Raum in die Diskussion ein. „Produktivität im Gesundheitswesen darf kein reines Reizwort bleiben. Es geht um kluge Strukturen, digitale Unterstützung und vor allem um realistische Rahmenbedingungen für die Menschen, die tagtäglich Verantwortung für Patientinnen und Patienten tragen“, betonte der Geschäftsführer im Vorfeld der Veranstaltung.

Mit der Teilnahme am Hauptstadtkongress unterstreicht das Klinikum Hersfeld-Rotenburg seinen Anspruch, sich aktiv an der gesundheitspolitischen Diskussion auf Bundesebene zu beteiligen und die Weiterentwicklung der Versorgungsstrukturen konstruktiv mitzugestalten. +++


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