Initiatoren des Ausbildungsversprechens ebnen Weg für neue Kampagne

Gerbeth: „Zusammenhalt der Betriebe für Fulda und Region beispielgebend!“

Fulda. Gestern luden der Hotel- und Gaststättenverband des Kreisverbandes Fulda, die Industrie- und Handelskammer Fulda, die Eduard-Stieler-Schule Fulda sowie der Fuldaer Verein der Köche 1921 e. V. anlässlich der neuen Kampagne „Lernen in Hotellerie und Gastronomie: In meiner Ausbildung ist mehr drin!“, einem erweiterten Seminarangebot des Projektes „Heimat – lernen,- ausbilden,- genießen“ für Auszubildende im Hotel- und Gaststättengewerbe, zu einem Pressegespräch ins Hotel Fulda Mitte ein. Ziel der Kampagne ist es, für eine Ausbildung im Gastronomie- und Hotelleriesektor zu werben und Auszubildende in der jeweiligen Berufssparte mit einem umfassenden Modul, eine niveauvolle Ausbildung zu gewährleisten. Als Gesprächspartner fungierten – für den Hotel- und Gaststättenverband des Kreisverbandes Fulda Steffen Ackermann, Vorsitzender der DEHOGA Hessen, Armin Gerbeth von der IHK Fulda, – verantwortlich für die Aus- und Weiterbildung, die Studiendirektorin des Fachbereiches „Ernährung und Hauswirtschaft“ mit dem Schwerpunkt „Gastronomie“ der Eduard-Stieler-Schule Fulda Gerlinde Falkowski sowie Jörg Wehner, 2. Vorsitzende vom Verein der Köche 1921 e. V. Fulda, und Carina Lauer und Sebastian Ruf (beide aus der Agentur „public relations“ Sabine Ick).

Armin Gerbeth von der IHK Fulda, Jörg Wehner Verein der Köche 1921 e. V., Gerlinde Falkowski ESS und Steffen Ackermann, Vorsitzender der DEHOGA Hessen.Themengegenstand des heutigen Pressegespräches war die gedankliche Weiterentwicklung des „Ausbildungsversprechens“, eine in 2015 auf den Weg bereitete – gemeinsame Qualitätsoffensive regionaler Betriebe, Institutionen und Verbände. Mit dem Versprechen im vergangenen Jahr, manifestierte der Hotel- und Gaststättenverband des Kreisverbandes Fulda in Kooperation mit der IHK Fulda, der Eduard-Stieler-Schule und dem Verein der Köche, erstmals ein Projekt, das sich gezielt und intensiv dem Thema Ausbildung widmete. Die Fragestellung damals: Was können wir für Auszubildende in der Region tun? Wie kann man diese besser fördern? Und vor allem, was kann man tun, um Berufe im Hotel- und Gastgewerbe für junge Menschen interessant zu machen? Doch damit wollten es die Initiatoren nicht auf sich beruhen lassen. Es galt, das Versprechen weiterzuentwickeln und so kam es, dass der Hotel- und Gaststättenverband des Kreisverbandes Fulda gemeinsam mit der Fuldaer Industrie- und Handelskammer sowie mit der Eduard-Stieler-Schule Fulda und dem hiesigen Verein der Köche, mit „Lernen in Hotellerie und Gastronomie: In meiner Ausbildung ist mehr drin!“ ein Seminarangebot auf den Weg brachte, welches darauf abzielt, die Qualität in der gastronomischen Ausbildung zu sichern, auszuweiten sowie zu fördern weiß.

„Der Verein der Köche und der Hotel- und Gaststättenverband des Kreisverbandes Fulda, agieren und interagieren mit ihren Mitgliedsbetrieben in der Region – in einem sehr lebendigen Netzwerk. Das freut uns als IHK und macht uns stolz, sodass wir sehr gerne Teil dieses lebendigen Netzwerkes sind. Hintergrund ist, dass die Ausbildungsbetriebe der Hotel- und Gaststättenbranche sich seit Jahren herausragend engagieren. Wir haben in den letzten Jahren zurückliegend meist bis zu 100 Azubis pro Jahr in den verschiedensten Ausbildungsbetrieben – darunter etwa 50 in der Küche – gehabt, das ist meines Erachtens – beispielgebend und ist auch in vergleichbaren Region so nicht wiederzufinden“, so Armin Gerbeth von der IHK Fulda.

Steffen Ackermann, Vorsitzender der DEHOGA Hessen des Kreisverbandes Fulda und Studiendirektorin Gerlinde Falkowski von der Eduard-Stieler-Schule, lobten in diesem Kontext das gutfunktionierende Netzwerk der beteiligten Akteure in der Region Fulda. „Oft denken viele, dass ein Beruf in dieser Sparte, wenig Perspektiven birgt oder diesbezüglich auch immer wieder das Thema ‚Mindestlohn‘ in den Fokus rückt, das ist fatal. Man kann in der Gastronomie wirklich gut Geld verdienen und Karriere machen“, erklärt Steffen Ackermann.

„Unsere Hauptaufgabe ist es, jungen Menschen einfach die Vorzüge einer Ausbildung im Hotel- und Gaststättengewerbe zu verdeutlichen. Oft sind diese Berufe mit einer Negation, – wie beispielsweise anstrengende Wochenenddienste, Schichtarbeit oder einem geringfügigen Einkommen – deklariert und assoziiert. Das ist echt schade, dabei ist diese Berufssparte, ein sehr abwechslungsreiches und spannendes Feld, in diesem man viel über Ernährung und gesundes Essen erfährt. Eine Ausbildung in Hotellerie- und Gastronomie öffnet jungen Menschen tolle Perspektiven, jetzt gilt es vor allem – diese jungen Leuten zugänglich zu machen“, so Studiendirektorin Gerlinde Falkowski gegenüber fuldainfo.

Besondere Erwähnung fanden heute die regionalen Unternehmen „Frucht Hartmann“, „Fehrmann“ und „Wehner Groma“ für die von Anfang an tatkräftige Unterstützung des Projektes.
Informationen zur neuen Kampagne sowie zum Projekt „Heimat“ gibt es auf der eigens dafür ins Leben gerufenen Internetpräsenz unter: http://www.gastro-ausbildung.de/.
Das Seminarangebot „Lernen in Hotellerie und Gastronomie: In meiner Ausbildung ist mehr drin!“, fungiert nach der IHK Fulda, als sinnvolle Bereicherung der betrieblichen Ausbildungen. In diesem Sinne sollte es allen Auszubildenden während ihrer Ausbildungszeit mindestens einmal ermöglicht werden, ein solches Seminar zu besuchen. Die Seminare werden vom jeweiligen Anbieter organisiert und durchgeführt. Zielgruppe für diese Angebote – sind alle Auszubildenden in den Ausbildungsberufen: „Koch/Köchin“, „Fachkraft im Gastgewerbe“, „Hotelfachmann/-frau“, „Restaurantfachmann/-frau“ sowie Fachmann/-frau für Systemgastronomie“. Die Anmeldung erfolgt über den Ausbildungsbetrieb. Nach der erfolgten Anmeldung, ist der Ausbildungsbetrieb zur Übernahme der Kosten (Teilnehmergebühr) verpflichtet.  +++ fuldainfo | jessica auth

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2 Kommentare

  1. Da kann ich meiner Vor-Kommentatorin nur zustimmen. Das ist echt so. Flapsig und Unüberlegt runtergeschrieben ohne Sinn und Verstand, von sprachlicher Eleganz – ganz zu schweigen. Ich kann einfach nicht verstehen, dass sich Fuldas renommierteste Unternehmen für so etwas hergeben. Mir und so manch anderem unbegreiflich. Die werden gepudert, wo und wann immer es möglich ist. Wie ich jetzt hörte, bekommt fuldainfo von vielen Institutionen und einigen Unternehmen noch nicht einmal mehr eine Einladung. Ja ist die Fuldaer Geschäftswelt wirklich so oder steckt womöglich noch etwas ganz anderes dahinter? Man muss wirklich A.- kriecher sein und sich dem Schönschreibjournalismus bedienen, dann ist alles paletti. Man bekommt Sponsoren und Werbebanner – wirklich eine ganz tolle Art, seine Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen.

  2. Sorry, aber wenn man sieht, was die beiden anderen hier wieder an „Edeljournalismus“ abliefern, kann man nur noch mit dem Kopf schütteln. Schnelligkeit ist nicht alles. Wer seine Arbeit ernst nimmt, der nimmt sich für einen Artikel auch die nötige Zeit. Alles andere ist nur ein „dahin Gerotze“. Wie ich schon sooft gesagt habe, hoffe ich, dass man in Osthessen – irgendwann zu einer „normalen Funktion“ des Kopfinhaltes kommt. Die Presse ist ein wertvolles Gut und sollte auch dementsprechende Wertschätzung erhalten. Einige, die in Osthessen versuchen zu schreiben, sollten sich auf FB beschränken, da kommt es auf etwas Müll mehr oder weniger nicht an.

Demokratie braucht Teilhabe!