Hessentag in Fulda: Junge Debattierer diskutieren über Verbot von Social Media für Jugendliche

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Zum 25-jährigen Bestehen des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ haben sich auf dem Hessentag in Fulda einige der besten jungen Debattiererinnen und Debattierer Hessens zu einer Schaudebatte getroffen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, ob soziale Medien für Jugendliche verboten werden sollten. Auch Hessens Bildungsminister Armin Schwarz verfolgte die Diskussion und beteiligte sich anschließend an einem Austausch mit den Teilnehmenden.

Hessen stellt seit Jahren eines der aktivsten und erfolgreichsten Teilnehmerfelder im bundesweiten Wettbewerb. Beim Hessentag zeigten Schülerinnen und Schüler aus Fulda vom Domgymnasium, aus Kassel vom Friedrichsgymnasium, aus Darmstadt von der Christoph-Graupner-Schule sowie eine Studentin beziehungsweise ein Student der Universität Heidelberg ihr rhetorisches Können und ihre Argumentationsfähigkeit. Die Debatte über ein mögliches Verbot sozialer Medien für Jugendliche entwickelte sich zu einem engagierten Streitgespräch, in dem unterschiedliche Positionen aufeinandertrafen.

Bildungsminister Armin Schwarz zeigte sich von den Leistungen der jungen Teilnehmer beeindruckt. „Den jungen Menschen zuzuhören, ist beeindruckend. Nicht nur das rhetorische Geschick, das sie in ihrem Alter bereits an den Tag legen, genauso die Tiefe, mit der sie mit begrenzter Zeit auch heute auf dem Hessentag in das Thema eingestiegen sind, verdient allergrößten Respekt“, sagte der Minister. „‚Jugend debattiert‘ ist ein großartiger Wettbewerb, den wir in Hessen an unseren Schulen schon immer hochgehalten haben. Er trägt maßgeblich zur Förderung der Debattenkultur an Schulen bei, fördert die sprachliche und politische Bildung unserer Schülerinnen und Schüler. Die Debatte ermöglicht ihnen, ihr Ausdrucksvermögen, ihre Gesprächsfähigkeit und ihre Überzeugungskraft unter Beweis zu stellen.“

Im Anschluss an die Schaudebatte sprach Schwarz auf der Bühne des „Treffpunkt Hessen“ gemeinsam mit den Debattier-Talenten über die Bedeutung des Programms und den Mehrwert, den die Teilnahme für Schülerinnen und Schüler an den Schulen bietet.

Erst am vergangenen Wochenende war in Berlin das Bundesfinale des Wettbewerbs ausgetragen worden. In Hessen beteiligten sich in diesem Jahr 135 Schulen mit insgesamt 981 Lehrkräften an den Vorentscheiden. Das Bundesland blickt auf eine lange Tradition erfolgreicher Teilnahmen und Spitzenplatzierungen zurück. Beim diesjährigen Bundesfinale vertraten Valerie Neddermeyer von der Edith-Stein-Schule in Darmstadt in der Altersgruppe der Jahrgänge acht bis zehn sowie Hagen Korte von der Internatsschule Schloss Hansenberg in Geisenheim in der Altersgruppe der Jahrgänge elf bis 13 das Land Hessen.

„Jugend debattiert“ gilt als das größte privat-öffentlich finanzierte Projekt zur sprachlichen und politischen Bildung in Deutschland. Der Wettbewerb soll die Debattenkultur an Schulen fördern und wird von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung sowie der Heinz Nixdorf Stiftung auf Initiative und unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten durchgeführt. Kooperationspartner sind die Kultusministerkonferenz und die Kultusministerien der Länder. Darüber hinaus wird das Programm vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. +++


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