Fulda. Am Mittwoch, den 30. November 2016, veranstaltet des Herz-Jesu-Krankenhauses Fulda – kurz: HJK Fulda -, ab 16:00 Uhr, im Foyer, eine Informationsveranstaltung zum Thema „Endoprothetik: Hüfte und Knie – Aktuelle Behandlungsmöglichkeiten des Gelenkersatzes“. Im Zentrum der endoprothetischen Leistungen stehen bewegungserhaltende Verfahren, aktuelle konservative sowie chirurgische Therapiestrategien, die an diesem Nachmittag, im Vortrag detailliert, durch Dr. med. Jörg Beardi, vorgestellt werden. Zudem erläutert der Chefarzt der Abteilung für Orthopädie, Unfallchirurgie, und Sportmedizin am HJK Fulda, Pro und Contra des Gelenk- oder Teilgelenkersatzes. Darüber hinaus, informiert er über präventive Maßnahmen bei Hüft- und Gelenkarthrosen. Im Nachgang an den Vortrag steht Herr Dr. Beardi gerne für Fragen zur Verfügung.
Die Endoprothetik definiert den medizinischen Austausch eines geschädigten Gelenks durch eine künstliche Gelenkprothese. Für orthopädische Abteilungen, ist der Schulter-, Sprung- bis hin zum Hüft- oder Kniegelenkersatz, medizinischer Standard. Doch für Betroffene ist dies nicht die Regel und die Klärung der Frage, wie körperliche Einschränkungen, im Gelenkbereich, begegnet werden soll, oftmals mit Ängsten verbunden.
Bewirkend für Knochenbeschwerden können altersbedingter Verschleiß (Arthrose), Systemerkrankungen (Osteoporose, Rheuma), Tumorerkrankungen, Infektionen, Unfallverletzungen oder Frakturen sein, die wiederum Fehlstellungen, Instabilitäten und schmerzhafte Bewegungseinschränkungen, zur Folge haben können. Sämtliche konservativen – gelenkerhaltenden Behandlungsansätze, wie beispielsweise Bewegungstherapie, müssen zuerst ausgeschöpft werden, bevor operative Behandlungsmethoden erfolgen. Erst, wenn die Beeinträchtigungen im Gelenk mit starken Schmerzen verbunden sind und so eine Implantation erforderlich machen, sollten gelenkersetzende Operationen durchgeführt werden. Als Endoprothetikzentrum – kurz: EPZ – ausgezeichnet, erfüllt das Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda, mit interdisziplinären Strukturen, besondere Anforderungen in der stationären Patientenversorgung und wurde bereits zum Wiederholten Male für die überdurchschnittliche Ergebnisqualität im Leistungsbereich Knieendoprothetik mit dem AOK-Qualitätssiegel ausgezeichnet. Jedem Betroffenen werden individuelle Beratung und Aufklärung bei der Diagnose und Therapie nach vorangegangener, weitreichender Untersuchung, zuteil. Es wird spezifisch entschieden und sorgfältig geplant, welcher Prothesentyp notwendig wird und, ob minimalinvasiv operiert werden kann. Die Patientensicherheit hat dabei immer höchste Priorität. Das „Fast Track“-Programm – stehend für „rasche Genesung“ – des Herz-Jesu-Krankenhauses Fulda sowie die enge Zusammenarbeit mit den multiprofessionellen Fachabteilungen der Klinik, sorgen für eine ganzheitlich medizinische, sicher und effektive Behandlung. Der Therapieansatz ist darauf ausgerichtet, den Betroffenen schnelle Schmerzfreiheit sowie die vollständige Mobilität, für eine hohe Lebensqualität, wieder zu ermöglichen. Treten Schmerzen bei bereits vorhandenen Prothesen auf, werden auch hier – zunächst alle konservativen Möglichkeiten ausgeschöpft, bevor bei Prothesen Wechseloperationen in Betracht gezogen werden.
Weitere Informationen zu dieser kostenfreien Informationsveranstaltung sowie zur EPZ-Sprechstunde am Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda, finden Sie auch unter www.herz-jesu-krankenhaus.de oder www.facebook.com/herz.jesu.krankenhaus.fulda. +++
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